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17. Ausgabe 2020 (23. APRIL 2020)

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Donnerstag, 23. April 2020 | Seite 10 Coronavirus-Massnahmen des Bundesrates Schrittweise Lockerung Ab Montag, 27. April, können Spitäler wieder sämtliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen sowie Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios ihren Betrieb wieder aufnehmen. Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen wieder öffnen. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein. Dies entschied der Bundesrat am 16. April. Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen am Montag, 11. Mai, die obligatorischen Schulen und die Läden wieder öffnen. Am Montag, 8. Juni, sollen Mittel-, Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken wieder öffnen. Der Bundesrat hat den Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmender präzisiert. Aufgrund der epidemischen Entwicklung und gestützt auf Empfehlungen der Wissenschaft lockert der Bundesrat ab Montag, 27. April, die Mass - nahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem neuen Coronavirus. Um Planungssicherheit zu schaffen, gibt er auch bekannt, wie er die weiteren Lockerungsschritte bis Anfang Juni plant. Für die Reihenfolge der Lockerungen hat der Bundesrat mehrere Risikofaktoren berücksichtigt. Dazu gehören die Zunahme enger Personenkontakte, die Zunahme von Personen - strömen, die Zahl der betroffenen vulnerablen Personen oder die Möglichkeit, Schutzmassnahmen zu ergreifen. Zudem hat der Bundesrat den wirtschaftlichen Nutzen der einzelnen Lockerungen bewertet. Der Bundesrat verfolgt mit der Lockerungsstrategie mehrere Ziele: Er will weiterhin in erster Priorität die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung schützen, insbesondere der besonders gefährdeten Personen. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Diese können je nach Branche eine Empfehlung oder Pflicht zum Maskentragen beinhalten. Der Bundesrat will weiter die wirtschaftlichen Schäden möglichst gering halten und die Einschränkungen der Grundrechte wo möglich verringern. Die Strategie soll schweizweit einheitlich und unter Berücksichtigung der Massnahmen der Nachbarländer umgesetzt werden. Erste Etappe am Montag, 27. April In der ersten Etappe lockert der Bundesrat ab Montag, 27.April, die Mass - nahmen bei Einrichtungen, die nur eine geringe Anzahl direkter Kontakte aufweisen, Schutzkonzepte einfach umsetzen können und keine bedeutenden Personenströme verursachen. Die Massnahmen im stationären medizinischen Bereich werden ge - lockert, Spitäler dürfen wieder alle Eingriffe vornehmen. Ebenso können ambulante medizinische Praxen ihren normalen Betrieb wiederaufnehmen und wieder sämtliche, auch nichtdringliche Eingriffe vornehmen. Dazu gehören Praxen für Zahnmedizin, Physiotherapie und medizinische Massage. Damit sollen auch negative Folgen verhindert werden, die durch einen Verzicht auf Behandlungen und Untersuchungen entstehen könnten. Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt können ebenfalls wieder öffnen, zum Beispiel Coiffeurgeschäfte, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kos - metiksalons. Geöffnet werden auch Bau- und Gartenfachmärkte sowie Gärtnereien und Blumenläden. Zudem können auch unbediente öffentliche Einrichtungen wie Waschanlagen wieder öffnen. Schliesslich wird die Limitierung auf den engen Familienkreis bei Beerdigungen wieder aufgehoben. Die Sortiments - beschränkungen in Lebensmittel - läden werden aufgehoben. Wenn sich Güter des täglichen Bedarfs und weitere Güter auf der Verkaufsfläche der Lebensmittelläden befinden, dürfen sie verkauft werden. Zweite und dritte Etappe: Montag, 11. Mai, und Montag, 8. Juni In der zweiten Etappe ab Montag, 11. Mai, sollen die obligatorischen Schulen sowie die Einkaufsläden und Märkte wieder öffnen. Den Entscheid darüber will der Bundesrat am Mittwoch, 29. April, fällen. Am Montag, 8. Juni, sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am Mittwoch, 27. Mai, beschliessen. Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst. Ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sein werden, entscheidet er in einer seiner nächsten Sitzungen. Etappen je nach Entwicklung der Epidemie Der Übergang von einer Etappe zur nächsten erfolgt dann, wenn es zu keinem deutlichen Anstieg von COVID- 19-Fällen gekommen ist. Zwischen den einzelnen Schritten muss ge - nügend Zeit verstreichen, um die Auswirkungen der Lockerungen beobachten zu können. Sobald die Fallzahlen in der Schweiz ausreichend gesunken sind, werden die Kantone die konsequente Rückverfolgung von Infektionsketten wieder aufnehmen: infizierte Personen sollen frühzeitig entdeckt, behandelt und isoliert, die Übertragungsketten eruiert und weitere Übertragungen verhindert werden. Dazu werden eine erweiterte Teststrategie, ein Contact-Tracing- Konzept und eine App entwickelt, die über Kontakte mit infizierten Personen informiert. Die Massnahmen zum Abstandhalten und zur Hygiene bleiben gültig und wichtig. Besonders gefährdete Personen sollen weiterhin zu Hause bleiben. Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmender Bei der schrittweisen Öffnung sollen besonders gefährdete Arbeitnehmende umfassend geschützt werden. Der Bundesrat hat deshalb die Definition der besonders gefährdeten Personen und die Schutzmassnahmen präzisiert. Der Arbeitgeber ist in der Pflicht, besonders gefährdete Personen von zu Hause aus arbeiten zu lassen, wenn nötig durch eine an - gemessene Ersatzarbeit. Ist Präsenz vor Ort unabdingbar, muss er die betreffende Person schützen, indem er die Abläufe oder den Arbeitsplatz entsprechend anpasst. Eine besonders gefährdete Person kann eine Arbeit ablehnen, wenn sie die Gesundheitsrisiken als zu hoch erachtet. Ist eine Arbeitsleistung zu Hause oder vor Ort nicht möglich, hat der Arbeitgeber die Person unter Lohnfortzahlung frei - zustellen. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen, das aufzeigt, weshalb eine angestellte Person zu einer besonders gefährdeten Personengruppe gehört. Der Bundesrat hat aufgrund der epidemiologischen Situation den Kanton Tessin ermächtigt, die Einschränkungen von Wirtschaftsbranchen bis am 26. April, zu verlängern. ● pd. Offener Brief an den Bundesrat COVID-19 und der Detailhandel Seit dem 17. März haben sich unser Leben und unsere Wirtschaft entscheidend verändert. Unsere Landesregierung hat zur Bekämpfung der Coronavirus- Pandemie hervorragende Arbeit geleistet, für die wir uns herzlich bedanken. Kein Land hat so schnell und unbürokratisch die Wirtschaft unterstützt. Wir als Fachhandelsunternehmen in der Baby-Branche spüren, dass Eltern und werdende Eltern nach Support verlangen. Wo sollen Stillpumpen gekauft werden? Wer kann den werdenden Eltern einen Kinderwagen oder einen Autositz erklären? Als Fach - spezialisten mit über 40 Jahren Er - fahrung und Verantwortung gegen - über Mitarbeitenden und Kundschaft folgen wir täglich unserem Credo «Baby-Rose – eine Frage des Ver - trauens». Die Presseinformation des Bundesrates vom 16. April dazu, welche Geschäftstätigkeiten ab Montag, 27. April, wieder angeboten werden dürfen, trifft uns hart, da unsere Branche ihre Geschäfte erst ab Montag, 11. Mai, wieder öffnen darf. Werter Bundesrat, schenken Sie uns das nötige Vertrauen. Unsere Geschäfte sind mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, jedes Geschäft hat eine Plexiglasschutzscheibe, Masken für Personal und Kundschaft, am Eingang Des - infektionsmittel. Wir können unsere Kundschaft immer einzeln und mit genügend Abstand bedienen. Mit unserer Beratungstätigkeit tragen wir INSERATEANNAHME Kantonspolizei Glarus auch dazu bei, dass Gesetze eingehalten werden, beispielsweise das Kinder während Autofahrten nur in einem Kinderautositz mitfahren, der ihrem Alter und den höchsten Sicherheitsnormen entspricht. Helfen Sie uns, dass wir unsere Leistungen auch anbieten können. Warum dürfen die grossen Geschäfte nun aktiv werden und der «kleine Fachhandel» muss weiter auf die Öffnung seiner Geschäfte warten? Warum machen Sie etwa einen Unterschied zwischen Kosmetiksalons usw. und unseren Geschäften? Wir bitten Sie, den Entscheid vom Donnerstag, 16.April, zu überdenken. Denn bis am Montag, 11. Mai, sind viele Detailhandelsgeschäfte in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierig - keiten. Möglichkeiten, die bestehen: (A) Detailhandel bis 800 m 2 (wie in Deutschland); (B) Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen; (C) Kontrolle der Kantone durch Polizei/ Militär/Zivilschutz. Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit. ● Für die Baby-Rose-Genossenschaft: Werner Felber und Pascal Froidevaux ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Im Glarnerland Telefonische Betrugsversuche durch falsche Polizisten In den vergangenen Tagen kam es im Glarnerland zu telefonischen Betrugs - versuchen durch angebliche Polizisten der Kantonspolizei Glarus. Coronavirus: Erwerbsersatz-Anspruch Ausweitung auf Härtefälle Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 16. April beschlossen, den Anspruch auf Coronavirus-Erwerbsersatz auszuweiten. Eine Entschädigung erhalten neu auch Selbständigerwerbende, die nur indirekt von den behördlichen Mass - nahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer. Zudem soll der Anspruch für Eltern, die ihre Kinder mit Beeinträchtigungen zu Hause betreuen müssen, bis zum 20. Altersjahr der Kinder er - weitert werden. Durch die Coronavirus-Massnahmen sind zahlreiche Selbständigerwer - bende mit Erwerbseinbussen konfrontiert, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist. Die bisher beschlossenen Massnahmen enthalten für sie keinen Ausgleich, was zu exis - tenziellen Schwierigkeiten führen kann. Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona - virus-Erwerbsersatz auf Selbst - ständig erwerbende aus, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt. Die Entschädigung ist auf 196 Franken pro Tag, also auf 5880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17. März 2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Mass - nahmen. Bei Kindern mit Beeinträchtigungen Eltern, die wegen behördlicher Mass - nahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, um ihre Kinder betreuen zu können, beispielsweise wegen einer Schulschliessung, haben heute Anspruch auf den Coronavirus- Erwerbsersatz, bis die Kinder 12Jahre alt sind. Weil diese Altersgrenze Eltern von Kindern mit gesundheit - lichen Beeinträchtigungen Schwierigkeiten bereitet, setzt sie der Bundesrat bei diesen auf 20 Jahre hinauf. Anspruchsberechtigt sind Eltern von Jugendlichen, die in eine Sonderschule gehen oder einen Intensiv - pflegezuschlag der IV erhalten. Voraussetzung ist, dass die Sonderschule respektive die Schule oder die Eingliederungsstätte wegen der Mass - nahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie geschlossen wurde. Der Anspruch beginnt ab dem 4. Tag, an dem alle Anspruchsvoraus - setzungen erfüllt sind. Frühestens ab 19. März 2020, da alle Schulen in der Schweiz offiziell seit dem 16. März 2020 geschlossen sind. Er endet mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pan - demie. Bei selbstständigerwerbenden Eltern ist der Anspruch auf 30 Taggelder beschränkt. Die Kosten für die Ausweitung des Coronavirus-Erwerbsersatz-Anspruchs auf Härtefälle werden auf 1,3 Milliarden Franken geschätzt, bei einer Laufzeit von zwei Monaten. Die Kosten der Ausweitung des Corona - virus-Erwerbsersatz-Anspruchs auf Eltern mit beeinträchtigten Kindern bis 20 Jahre werden bei einer Laufzeit von sechs Monaten auf rund 33 Millionen Franken geschätzt. ● pd. Bei Betrugsverdacht Polizei-Notruf 117 kontaktieren. Am Donnerstag, 16.April, zirka 14.30 Uhr, erhielt eine Frau in der Gemeinde Glarus Süd einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten, der sich als Funktionär der Kantonspolizei Glarus ausgab. Der Anrufer sprach Schweizerdialekt und verwickelte die alleinstehende Frau in ein Gespräch. In der Folge fragte der Anrufer die Frau nach ihrem Kontostand und der Kontonummer, was diese jedoch nicht beantwortete. Daraufhin wurde das Gespräch beendet. Ein weiterer Anruf erfolgte am Freitag, 17. April, 11.00 Uhr, in der Gemeinde Glarus Nord. Auch hier kam es dank dem richtigen Verhalten der angerufenen Person zu keinem Schaden. Die Kantonspolizei Glarus rät daher Folgendes: • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren persönlichen finanziellen Verhältnissen preis. (Foto: zvg) • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu zahlen oder an Unbekannte zu übergeben. Die Polizei verlangt nie Bargeld am Telefon. • Deponieren bzw. verstecken Sie nie Bargeld an öffentlich zugänglichen Orten. Die Polizei fordert Sie nie zu solch einem Vorgehen auf. • Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der Polizei. Ältere Verwandte sensibilisieren Sinnvoll ist auch, wenn Angehörige mit älteren Verwandten über die Betrugsmasche der falschen Polizisten sprechen und sie so sensibilisieren. ● Kantonspolizei Glarus Weiterführende Informationen zum Thema «Telefonbetrug» sind in der entsprechenden Broschüre der Schweizerischen Kriminalprävention unter www.skppsc.ch oder unter www.telefonbetrug.ch zu finden.

Donnerstag, 23. April 2020 | Seite 11 Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Abteilung Jagd und Fischerei Auerhühner fühlen sich wohl in Glarus Nord Ein Sonderwaldreservat und eine Wildruhezone machen es möglich: Langjährige Untersuchungen der Schweizerischen Vogelwarte zeigen einen hohen Auerhuhn - bestand im Wald oberhalb von Bilten. Vorsichtsmassnahme im Alterszentrum Schwanden Küchenteam in Quarantäne Ein Küchengehilfe des Alterszentrums Schwanden könnte im privaten Umfeld mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen sein. Der Grossteil des Küchenteams des Alterszentrums Schwanden befindet sich deshalb seit Dienstagabend, 14. April, vorsichts - halber in Quarantäne. Anzeichen einer Coronavirus-Infektion gibt es weder bei Bewohnenden noch bei Mitarbeitenden des Alterszentrums. Kanton Glarus Departement Bildung und Kultur Während der Coronavirus-Pandemie Abholservice angeboten Ein neuer Service wird während der Schliesszeit der Landesbibliothek Glarus angeboten: Ab Dienstag, 21. April, können Medien telefonisch oder per E-Mail bestellt und am nächsten Tag in der Bibliothek abgeholt werden. Stolzer Auerhahn. (Archivbild: © Keystone) Seit 2009 untersucht die Vogelwarte Sempach die Auerhuhnbestände im Kanton Schwyz sowie in angrenzenden Gebieten. So sammelt sie, unterstützt durch die kantonale Wildhut, auch im Wald oberhalb von Bilten Proben und stellt hierbei Erstaun - liches fest: Trotz der geringen Grösse des Gebietes wurden gleichzeitig bis zu neun Individuen dieser imposanten Vögel nachgewiesen. Auch belegt die Untersuchung, dass Tiere zwischen dem Büelser Wald und Gebieten im Kanton Schwyz hin- und herwandern. Das Auerhuhn ist eine geschützte Vogelart und in der Schweiz sehr selten. Die Art ist auf strukturreiche lückige Nadelwälder angewiesen und ist sehr anfällig auf Störungen. Dass sich oberhalb von Bilten ein guter Bestand etabliert und gehalten hat, dürfte verschiedene Ursachen haben. Die Gemeinde Glarus Nord als Waldeigen tümerin bewirtschaftet das dortige Sonderwaldreservat gezielt so, dass Auerhuhn-Lebensräume erhalten und gefördert werden. Diese aufwendige Bewirtschaftung des Waldes wird durch den Kanton finanziell unterstützt und gefördert. Um die Störungen der Vögel durch menschliche Aktivitäten zu vermindern, insbesondere während des Winters sowie der Balz- und Jungenaufzuchtzeit, ist der Büelser Wald seit 2017 als Wild - ruhezone ausgeschieden. Das erfreuliche Auerwildvorkommen im nördlichen Kanton Glarus zeigt, dass beim erfolgreichen Zusammenspiel zwischen den Grundbesitzern, Waldbewirtschaftern und den verschiedenen Behörden sowie durch die Akzeptanz der Bevölkerung für Einschränkungen auch seltene Arten im Kanton Glarus erhalten und gefördert werden können. ● INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Ein Küchengehilfe des Alterszentrums Schwanden ist möglicherweise im privaten Umfeld mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen. Ein Test wurde umgehend angeordnet. Dieser fiel negativ aus. Im Sinne einer Vorsichtsmassnahme wurde am Dienstagabend, 14. April, dennoch der Grossteil der Küchenmannschaft vorsorglich in Selbst- Quarantäne geschickt. Eine Person konnte die Arbeit weiterführen, da sie nicht mit dem Küchengehilfen in Kontakt gekommen ist. Die Oberflächen in der Küche wurden desinfiziert. Weder bei den Küchenangestellten noch bei Bewohnenden oder dem Pflegepersonal des Alterszentrums Schwanden gibt es aktuell Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus. DasAlterszentrum Schwanden konnte aus dem eigens dafür vor gesehenen Notfall-Pool eine Ersatzlösung organisieren, durfte dabei aber auf die Unterstützung der Kantonalen Füh - rungsorganisation zählen. Für die Verpflegung von rund 150 Personen ist damit gesorgt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Schwanden wurden durch die Heimleitung informiert. ● Kantonale Führungsorganisation Landesbibliothek Glarus. Die Landesbibliothek Glarus bleibt infolge des Coronavirus bis am Montag, 8. Juni, geschlossen. Um die Zeit bis zur Wiedereröffnung der Bibliothek zu überbrücken, bietet die Landesbibliothek Glarus neu einen Abholservice an. Es können bis zu fünf Medien pro Bibliotheksausweis bestellt werden: Telefon 055 646 63 30 oder E-Mail: landesbibliothek@gl.ch. Am nächsten Tag stehen die Medien zwischen10.00 und 17.00 Uhr vor dem Seiteneingang der Landesbibliothek Glarus zur Abholung bereit. Die Titel können im Online-Katalog unter landesbibliothek.gl.ch herausgesucht werden. (Foto: S. Trümpy) Auch Rückgaben sind von Dienstag bis Freitag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr möglich. Die Medien können während der Schliesszeit zu Hause behalten werden. Die Ausleihfristen sind bis mindestens am Freitag, 3.Juli, verlängert worden. Mit einem Bibliotheksausweis der Landesbibliothek Glarus kann man weiterhin auch bei der Digitalen Bibliothek Ostschweiz unter dibiost. onleihe.com eBooks, eAudios sowie elektronische Zeitungen und Zeitschriften kostenlos herunterladen. Bibliotheksausweise können telefonisch oder per E-Mail bei der Bibliothek bestellt werden. ●