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2. Ausgabe 2019 (10. Januar 2019)

Donnerstag,

Donnerstag, 10. Januar 2019 | Seite 26 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Maria Bildstein Seit 500 Jahren Wallfahrtsort Mit einer Marienstatue auf einem steinernen Bildstock, errichtet im Jahre 1519, somit kurz nach Beginn der Reformation, ist mitten im Oberen Buchberg über der Linthebene mit Blick ins Glarnerland die Grundlage für die heutige Wallfahrtsstätte geschaffen worden. Aktion Nez Rouge Erneut ein grosser Erfolg Auch die Sektion Linth-Glarus war erfolgreich unterwegs – und nach der Aktion ist vor der Aktion. Insgesamt 870 Personen, welche sich nicht mehr in der Lage fühlten, ihr Auto selber zu lenken, wurden an der diesjährigen Aktion von Nez Rouge allein durch die Sektion Linth-Glarus – mit der Einsatzzentrale im Seedamm-Plaza in Pfäffikon SZ – in 419 Fahrten und mit 19 231 gefahrenen Kilometern, unfallfrei nach Hause gebracht. Ihr 500-jähriges Bestehen soll nun in diesem Jahr mit insgesamt 14 An - lässen offiziell gefeiert werden. Mit einer Eucharistiefeier, geleitet vom Wallfahrtspriester, dem Benediktiner aus St. Otmarsberg in Uznach, Pater Adelrich Staub, sind am Neujahrstag die Feierlichkeiten zum Jubiläum eröffnet worden. Sowohl das mit dem Neujahrstag zusammenfallende kirchliche Fest der Gottesmutter Maria wie die erfolgte Segnung der grossen Jubiläumskerze sollen Zeichen des Dankes an Gott für die vergangenen fünf Jahrhunderte sein. Um dies zu betonen, ist der Gottesdienst musikalisch und gesanglich mit solistischen Einlagen mitgestaltet worden. Nachdem der Präsident des Stiftungsrates, Dölf Widmer, die Jubiläumskerze angezündet und Pater Adelrich sie gesegnet hatte, gewährte der OK-Präsident der Jubiläumsfestlichkeiten, Hansruedi Mullis, einen Einblick ins Jahresprogramm, das insgesamt 14 besondere Akzente aufweist. Höhepunkte sind der Jubi läumsgottesdienst am Sonntag, 8. September, das Fest Mariä Geburt mit dem St. Galler Bischof Markus Büchel, sowie die früher schon erwähnten Freilichtspiele «500 Jahre Maria Bildstein» von Paul Steinmann, die ab Freitag, 2. August, insgesamt 16 Mal aufgeführt werden sollen. ● st. Vorschau Szenische Lesung «Werde einfach still!» Eine kulturgeschichtliche Reise ins Innere. Stille!?… Sie steht in krassem Gegen - satz zum Alltagslärm, der uns ablenkt vom Wesentlichen, ja irre und krank machen kann. Aber wissen wir noch, was sie ist und um ihre Kraft? Der Publizist Marco Badilatti aus Amden hat in der Kulturgeschichte der Menschheit nach Antworten gesucht und wartet mit Erhellendem aus der Medizin und Impulsen von Denkern, Religionsstiftern und Künstlern aus allen Epochen und Erdteilen auf. Bilder des Fotografen Thomas Stöckli (Arvenbüel), EW Quarten Neuer Betriebsleiter Fast schon symbolisch zum Jahresbeginn 2019 tritt Markus Linder aus Glarus die Stelle als neuer Betriebsleiter des EW Quarten an. Sein Vorgänger, Sepp Gemperle, hat die Verantwortung für das unselbstständige öffentlich-rechtliche Unternehmen der Ortsgemeinde Quarten während fast 30 Jahren getragen. Obwohl Sepp Gemperle offiziell erst im Februar 2020 die Pension antreten wird, war es dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Quarten ein Anliegen, sein Know-how zu sichern und seinem Nachfolger einen möglichst reibungslosen Stellenantritt zu gewährleisten. Umso mehr freut es Ruedi Schrepfer, Vertreter der Ortsgemeinde Quarten, Hackbrett-Improvisationen des Glarner Musikers Roland Schiltknecht und Szenen mit Menschen auf der Flucht ergänzen die Lesung. Es erwartet Sie ein nach haltiges Erlebnis! ● eing. Samstag, 19. Januar, 19.45 Uhr in der Bergkirche Amden. Kultur Amden und Evang. Kirchgemeinde Weesen-Amden. Eintritt frei, Kollekte, Apéro. Strahlende Gesichter beim EW Quarten: (von links) Sepp Gemperle (ehemaliger Betriebsleiter), Ruedi Schrepfer (Vertreter Ortsgemeinde Quarten) und Markus Linder (neuer Betriebsleiter). (Foto: zvg) dass man mit Markus Linder aus Glarus schnell einen fähigen Mann gefunden hat. Hat doch das EW Quarten mit seinen drei Haupt - bereichen Elektroinstallation, Verteilnetzbetreiber und Wasserversorgung eine wichtige Rolle sowohl am Walen - see wie auch (Elektroinstallation) über die Kantonsgrenzen hinaus. ● pd. Ruhe vor dem Sturm im «Fahrerlager» am Silvesterabend 2018. Allein in der «Nacht der Nächte» (Silvester) wurden durch die insgesamt 49 im Einsatz stehenden Freiwilligen in 99 Fahrten mit 244 Per - sonen 3226 Kilometer absolviert. Schweizweit wurden an diesem Einsatztag 8800 Personen durch 1600 Freiwillige in 3600 Fahrten befördert. Rekorde purzeln erneut Insgesamt 35 301 Personen (+ 2%) wurden in 16 424 Fahrten (+ 3%) während der Aktion 2018 gesamtschweizerisch nach Hause gefahren, was für Nez Rouge ein neuer Fahrtenrekord bedeutet. Die Zahl der Freiwilligen ist in diesem Jahr auf über 10 000 gestiegen, was einer Zunahme von 1 Prozent entspricht (seit der ersten Aktion im Jahre 1990 sind es bereits 159 000, welche sich für die Aktion eingesetzt haben). Reibungslose Organisation bei der Sektion Linth-Glarus Kinderkrankheiten konnten bei der diesjährigen Durchführung nochmals praktisch auf ein Minimum reduziert werden. Der Betrieb lief ziemlich einwandfrei, auffallend dieses Jahr die vielen kürzeren Fahrten als auch schon. Im einheitlichen, neuen Sweat - shirt und in den auffälligen Sicherheitsjacken haben sich die zahlreichen Freiwilligen ganz in den Dienst der Aktion gestellt (über 6,8% mehr als im Vorjahr, scheinbar haben die diversen Aufrufe gefruchtet). Obwohl Nez Rouge für diese tolle Dienstleistung kein Geld verlangt, hat es leider immer und immer wieder Leute, welche die Organisation für eine Gratisfahrt (inkl. Heimfahr - service für das eigene Auto) miss - brauchen und dann keinen Rappen spenden (ein Teil des Geldes wird ja jedes Jahr einer anderen sozialen Institution gespendet). Aber auf der anderen Seite durfte die Sektion Linth-Glarus manchmal für kurze Distanzen rechte Beträge entgegennehmen. Danke für das Vertrauen Immer mehr Fahruntaugliche nehmen den Dienst von Nez Rouge in Anspruch. Dafür gilt den Verantwortungsbewussten unter den Autofahrern ein grosses Kompliment, welches aber gleichzeitig ein immer stärker werdender Vertrauensbeweis zu dieser sinnvollen, bereits zum 29. Mal Leserfoto Voller Schwung ins neue Jahr Mir wünsched allne e guets Neus 2019! Gruss von Silvia Schmucki mit «Stella» us Riede. durchgeführten Aktion wird. Allerdings wäre das ohne die grossartige Unterstützung der zahlreichen nationalen, regionalen und lokalen Sponsoren nicht möglich. Darum gehört auch ihnen der beste Dank. Nächste Aktion kommt bestimmt Ende November/Anfang Dezember 2019 steht Nez Rouge den Fahruntüchtigen wieder zur Verfügung, und ab Freitag,13. Dezember, läuft die Aktion dann wieder bis zum frühen Neujahrsmorgen täglich. Darum: Wer sich ebenfalls als Freiwilliger – und solche sucht die Sektion Linth-Glarus immer – zur Ver - fügung stellen will, der kann sich diese Daten bereits heute rot in der Agenda eintragen. ● pd. Weitere Infos unter www.nezrouge-linthglarus.ch. Notfalldienste (Foto: zvg) Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden, Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funk - tionieren oder bestehen Unklar - heiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!

Donnerstag, 10. Januar 2019 | Seite 27 Sternsinger Näfels «20 * C+M+B+19» Glarus Sternsinger sammelten Geld Die Sternsinger in Glarus haben nicht nur für Kinder in Peru Geld gesammelt, sondern ganz besonders für Kinder, die mit einer Behinderung leben. Behinderte Menschen bleiben oft aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Vor allem für Kinder in armen Ländern ist das ganz schlimm. Denn es bedeutet zum Beispiel, dass sie nicht zur Schule gehen und später, wenn sie grösser sind, auch keinen Beruf erlernen können. Unterstützt wurden die Sternsinger im Rahmen des Blockunterrichts von Lukas Dettwiler an der Gitarre, Siro Schuler als Drummer Boy und Neva Cescato an der Querflöte. (Text: Rita Hug/Foto: Brigitte Marthy) Mit «20 * C+ M+ B +19» als «Code» bezeichnen die Sternsinger die Haustüren. Schon am Vortag von Dreikönige zogen 35 motivierte Kinder in Königskleidern mit Stern, Kässeli, Kreide und Segensspruch für die Häusersegnung durch die Strassen von Näfels. Schneefall und Kälte liessen sie unbeeindruckt, man lachte, es war spannend. Am Dreikönigstag erklärte Pfarrer Harald Eichhorn den Sternsingern im Gottesdienst, wie man anhand der drei Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe auf drei Könige kam. Wie bei der Näfelser Krippe stellen sie drei Altersabschnitte dar – Teenager, mittleres Alter, «Ü65» – oder verkörpern auch die drei Erdteile Europa, Asien und Afrika. Nach einem Spaghettiessen und Dreikönigskuchen sammelte man weiter: dieses Jahr für peruanische Kinder mit Behinderung. Da und dort bekamen die Sternsinger auch Süssigkeiten, die sie mit Freude genau aufteilten. Zum Gelingen trugen bei: Daniela Höller, der Pfarreirat mit Christa Landolt-Grieb, Marie-Louise Müller, Elisabeth Stengele sowie Begleitpersonen und Familien, welche die Caspars, Melchiors und Balthasars unterstützten. (Bildbericht: Rita Ming) 20 Jahre Sternsinger in Oberurnen Singen und sammeln Vor 20 Jahren organisierten Frauen mit den eigenen Kindern das Sternsingen in Oberurnen. Kleider wurden genäht, Kronen organisiert, Sterne angemalt, Lieder und Gedichte geübt und dann ging es von Haus zu Haus. So auch heute noch. Hauptkonzert der Harmoniemusik Glarus «Völker & Kulturen II» An den beiden Abenden vom Samstag, 19. Januar, um 20.00 Uhr, und Sonntag, 20. Januar, um 16.00 Uhr findet in der Aula der Kantonsschule Glarus das alljährliche Hauptkonzert der Harmoniemusik Glarus statt. Die Harmoniemusik Glarus bei der Konzertvorbereitung. (Foto: zvg) Seit 20 Jahren in Oberurnen unterwegs: die Sternsinger. Ein herzliches Dankeschön gilt Vreni Jenny, die auch dieses Jahr das Sternsingen organisiert hat, sowie den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich engagieren, sei es beim Kochen des gemeinsamen Essens, bei der Herstellung der Kleider und Utensilien oder beim Begleiten der kleinen Königinnen und Könige. (Foto: nee.) Ein grosses Danke geht an die vielen Kinder, die – notabene bei heftigem Schnee gestöber – von Haus zu Haus gingen und Geld für «Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit» sammelten. Der Fokus liegt auf Kindern mit einer Behinderung und deren Integration ins Alltagsleben. Die Hälfte des eingenommenen Geldes wird für Projekte zugunsten dieser Kinder verwendet. Die andere Hälfte kommt Projekten von Sr. Melanie Sabathy zugute. In Oberurnen aufgewachsen, verbrachte sie viele Jahre in Brasilien und rief dort Hilfsprojekte für Kinder in Not ins Leben. ● nee. Am Wochenende des 19./20. Januar wird die Harmoniemusik Glarus (HMG) unter dem Motto «Völker & Kulturen II» ihr musikalisches Können zum Besten geben und Sie klanglich in Welten verschiedener Völker und Kulturen entführen. Die beiden Konzertabende werden durch die Jugendmusiken Glarus und Niederurnen eröffnet: Die jungen Korps zählen zusammen unterdessen über 40 Musikerinnen und Musiker, die Sie mit den beiden Stücken «Celtic Air and Dance No. 2» und «Selections from Moana» verwöhnen werden. Im Anschluss entführt Sie die HMG unter anderem nach Arabien «Ara - besque» und Ungarn «Csardas», bevor wir mit dem Stück «sub TERRA», welches wir nach der Aufführung im Landesplattenberg jetzt auch in der Aula präsentieren dürfen, in die Pause gehen. An die Pause anschliessend geht es mit fetzig Klängen aus Japan «Yosakai Bushi», und Amerika «Brooklyn» weiter. Zum Schluss kehren wir mit «Alls was bruchsch uf dr Welt ...» wieder in heimische Gefilde zurück. Eine ganz besondere Überraschung zum Konzertabschluss hat die HMG auch noch auf Lager; um diese zu erleben, müssen Sie aber eines der beiden Konzerte besuchen. Wir freuen uns, Sie an einem der beiden Konzertabende begrüssen zu dürfen. ● eing. Weitere Informationen unter www.hmgl.ch. Machen Sie Ihr Angebot zum Dorfgespräch! FRIDOLIN Anzeigenverkauf · Hauptstrasse 2 · 8762 Schwanden 055 647 47 47 · fridolin@fridolin.ch · www.fridolin.ch

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