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2. Ausgabe 2020 (9. Januar 2020)

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Donnerstag, 9. Januar 2020 | Seite 16 Mottopräsentation Fasnacht 2020 im Güterschuppen Linthböllä goes Vrenälisgärtli Den Auftakt zur diesjährigen Fasnacht machte am Samstag, 4. Januar, die Mottopräsentation der Linthböllä im Güterschuppen. Mit neuem Kostüm geht die Stadtglarner Guggä auf die «Expediziuu Vrenälisgärtli». Denn in der letzten Woche begann nicht nur das Jahr 2020; nein, auch die diesjährige Fasnachtssaison startete am Samstag im Güterschuppen. Hier luden die Linthböllä zur Präsentation ihres neuen Mottos sowie ihrer neuen Gewänder ein. Unter dem Namen «Expediziuu Vrenälisgärtli» geht es für die Linthböllä mit passend alpiner Kleidung in ungekannte, vor allem musikalische Höhen. Den Start in die fünfte Jahreszeit nutzten aber auch zwei weitere Glarner Guggen, um ihre neuen Outfits den zahlreichen Fasnachts-Fans zu präsentieren. Die Chäller-Rattä aus Näfels sind in den nächsten Jahren als schaurig-schöne Schattenkrieger unterwegs. Und die Wiggisschränzer zeigen sich als stylische Skifahrer. Eins zeigte der Anlass im Güterschuppen sicher schon mal: Die einheimischen Guggen aber auch die Fans sind für die kommenden bunten Tage im Kanton Glarus bereit. ● Jürg Huber Mottopräsentation: Die Linthböllä im neuen Kostüm. (Fotos: zvg) Inspiriert vom Bergsteigen: Die Linthaler Tümpelgumper. Die Chäller-Rattä schlagen als Schattenkrieger auf die Pauke. «Expediziuu Vrenälisgärtli» – mit Hanfseil und Eispickel. Inspiriert vom Mugi-Lift? Die Wiggisschränzer tragen Mütze. Martialisch dabei: Die Hunghäfä aus Schwanden. «Alles fahrt Schii – Schii fährt die ganze Nation …» «… blau, blau, blau blüht der Enzian …» (Fotos: Jürg Huber)

Donnerstag, 9. Januar 2020 | Seite 17 Wärmebildaktion Raiffeisen Glarnerland Wissen, wo die Wärme bleibt Für nur 100 Franken den energetischen Zustand des Wohneigentums prüfen. Dies ermöglicht die Wärmebildaktion von Raiffeisen diesen Winter zum dritten Mal noch bis 31. Januar 2020. Wärmebilder zeigen eindrücklich Wärmeverluste einer Immobilie auf. Mitgeliefert werden eine energetische Einschätzung sowie hilfreiche Tipps zur Behebung von Schwachstellen und allgemein zum Vorgehen für eine energetische Modernisierung. Warum ist die Sanierungsbereitschaft so tief? Das Thema Energieeffizienz ist komplex, für die meisten Eigenheimbesitzer ist die Hemmschwelle für einen Einstieg hoch. Hier helfen Wärmebilder: sie geben einfach und schnell einen Einblick in den energetischen Zustand eines Gebäudes und zeigen Schwachstellen an der Gebäudehülle. Weitere Quellen von Energiever - lusten gibt es bei Estrich oder Kellerdecke. Zudem können Energiefresser wie Heizung und Warmwasseraufbereitung im Haus sein. Einen ganzheitlichen Hinweis auf das Energiesparpotenzial einer Immobilie gibt die energetische Einschätzung, die den Bestellern von Wärmebildern zusätzlich mitgeliefert wird. Die durchgeführten energetischen Einschätzungen zeigen, dass im Schnitt 41 Prozent Energie eingespart werden kann, was Kosteneinsparungen von rund 2400 Franken jährlich entspricht. Gerhard Wehrli Privatkundenberatung, Raiffeisenbank Glarnerland Telefon 055 618 55 24 Die Mehrheit der bewohnten Gebäude in der Schweiz weist energetisch betrachtet Schwachstellen auf. So zeigten in den vergangenen zwei Jahren die erstellten Wärmebilder akuten Sanierungsbedarf bei fast zwei Dritteln der Gebäude. Bei weiteren 30 Prozent sollte langfristig eine energetische Modernisierung geplant werden. Diese Befunde erstaunen nicht, denn über 80 Prozent aller Gebäude in der Schweiz sind älter als 40 Jahre. Und die Sanierungsquote liegt bei tiefen 0,9 Prozent jährlich. Glarner Natur- und Vogelschutzverein Fink und Star unterscheiden Rechnen sich energetische Modernisierungen? Jede energetische Modernisierung ist zu Beginn mit grösseren Investitionen verbunden. Die jährlichen Einsparungen erscheinen kurzfristig zwar gering, langfristig aber rechnet sich eine energetische Sanierung. Bei der Rentabilitätsbetrachtung sind nämlich Faktoren zu berücksichtigen, derer sich viele Eigentümer nicht bewusst sind. Denn etliche Kosten fallen früher oder später sowieso an (Ersatz der Heizung, Erneuerung der Fassade, Fenster usw.). Zudem werden sich fossile Energieträger durch steigende Abgaben und Lenkungssteuern in den nächsten zehn Jahren signifikant verteuern. Energetische Sanierungen sind ein wichtiger Bestandteil zum Substanz- und zum Werterhalt, was sich bei einem späteren Verkauf der Immobilie positiv auszahlt. Sanierungskosten lassen sich vom steuerbaren Einkommen abziehen und es gibt Unterstützung vom Staat. So wurden von 2010 bis 2018 im Rahmen des Gebäudeprogramms insgesamt 1,7 Milliarden Franken an Förderbeiträgen gesprochen. Der grösste Teil wurde für die Wärmedämmung (60 %) sowie für die Installation effizienter Haustechnik (20 %) ausbezahlt. Gibt es Wärmeverluste an mehreren Stellen, empfiehlt sich eine Gesamtbetrachtung durch einen GEAK Plus. Dieser stellt sicher, dass alle jetzigen und allfällig späteren Massnahmen aufeinander abgestimmt sind und bei einer Etappierung keine unnötigen Ausgaben entstehen. Insbesondere Heizung, Fassadenisolation und Fenster sollten nicht unabhängig voneinander in Angriff genommen werden. Infos unter www.RaiffeisenCasa.ch/energiesparen. ● pd. «Amsel, Drossel, Fink und Star», so heisst es im Kinderlied. Aber wer sich für die Natur begeistert, der oder die möchte genauer wissen, welche Vögel zu Hause im Garten, auf Wanderungen oder beim Spaziergang zu sehen sind. Genau für sie ist dieser Grundkurs gemacht. Sternsinger in Oberurnen unterwegs «Diä drii Weisä ...» So tönte es wie jedes Jahr um diese Zeit an den geöffneten Haustüren in Oberurnen. Die Sternsinger trotzten der nass kalten Witterung, brachten ihren Segen in die Häuser und sammelten mit ihren Liedern und Sprüchen Geld für Projekte im Libanon. Die muntere Schar brachte Segen in die Häuser von Oberurnen. (Foto: nee.) Vogelbeobachter bei einer winterlichen Exkursion. (Foto: Beat Briggen) Für alle, welche die heimischen Drosseln, Finken, Greifvögel und Wasservögel besser kennen und unterscheiden lernen möchten, bietet der ornithologische Grundkurs des Glarner Natur- und Vogelschutzvereins den optimalen Einstieg in die vielfältige und bunte Welt der Vögel. Im Februar 2020 startet ein neuer Grundkurs. Es braucht dazu keine Vorkenntnisse. Die Begeisterung, sich mit dem Thema Vögel auseinanderzusetzen, reicht völlig. Am Ende des Kurses können alle die häufigsten Vogelarten bestimmen. Weiter erfährt man viele Details über die Lebens- und Verhaltensweise unserer einheimischen Vögel. Der Glarner Natur- und Vogelschutz bietet seit vielen Jahren ornitho logische Grundkurse an und will die Kenntnis der heimischen Vogelwelt und die Freude an deren Be obachtung weitergeben. Lösen Sie also für sich das Rätsel von Amsel, Drossel, Fink und Star an Theorie abenden sowie an Exkursionen in und um Glarus. Infos auf www.gl-nvv.jimdofree.com. ● pd. Ein Ziel in diesem Jahr war, die Verständigung zwischen Menschen unter schiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu unterstützen und zu fördern und damit zum Frieden beizutragen. Am Vormittag wurden die sieben Sternsinger- Gruppen in einer kleinen Feier in der Kirche ausgesendet. Dabei wurden sie und natürlich auch ihre Kreiden gesegnet. Nach einer ersten Phase durften sie sich im Schulhaus bei einer feinen, von fleissigen Helferinnen hergestellten Pizza aufwärmen, bevor die zweite Etappe in Angriff genommen wurde. Fleissig sammelten so die Kinder und ihre Helferinnen Geld für Projekte, die Kindern zugutekommen, welche durch Krieg und Flucht gezeichnet sind. Frieden, das ist der grosse Traum der Kinder im Libanon. Im Moment ist der gesellschaftliche Frieden in diesem kleinen Land im Nahen Osten bedroht. Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Nachbarland Syrien leben rund1,8 Millionen Flüchtlinge dort. Damit kommen die Bildungsund Gesundheitsstrukturen an ihre Grenzen. In Bouri Hammoud, einem Vorort der Hauptstadt Beirut, leben rund 150 000 Menschen auf einer Fläche von 2,5 Quadratkilometern, darunter viele Flüchtlinge. Gewalt ist weit verbreitet, und viele Kinder gehen nicht oder nur sehr selten zur Schule. Caritas Libanon bietet ein Förder programm für diese Kinder an. Dieses beinhaltet Hausauf - gabenbetreuung und Nachhilfeunterricht in Mathematik, Fremdsprachen, Lesen und Natur - wissenschaften. Ausserdem können die Kinder an Freizeitaktivitäten wie Basketball, Tanzen und Zeichnen teilnehmen. Im Sommer findet ein vierwöchiges Sommercamp statt, welches auch für andere Kinder offen ist. Dies fördert nicht nur den Teamgeist und den Zusammenhalt, sondern auch die Integration der syrischen Flüchtlingskinder im Libanon. ● nee.

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