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33. Ausgabe 2019 (15. August 2019)

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Donnerstag, 15. August 2019 | Seite 4 Aus dem Regierungsrat Richtplan 2018: Regierungsrat beschliesst Anpassungen Einzelne Kapitel des Richtplans 2018 werden von der Regierung im Sinne des Landrates abgeändert. In den vergangenen Wochen konnten einzelne, vom Landrat zurückgewiesene Unterkapitel überarbeitet werden. Diese werden nach der Zustimmung des Landrates dem Bund zur Genehmigung eingereicht. Ausgangslage Die Kantone hatten ihre Richtpläne bis zum 1. Mai 2019 an die Anfor - derungen des Raumplanungsgesetzes (RPG) anzupassen. Aufgrund der teilweisen Rückweisung konnte der Richtplan 2018 dem Bund noch nicht zur Genehmigung eingereicht werden. Damit konnte die Frist zur Anpassung nicht eingehalten werden. Solange der Kanton nicht über eine vom Bund genehmigte Richtplan - anpassung verfügt, ist die Ausscheidung neuer Bauzonen unzulässig. Das neue Raumplanungsgesetz fordert, dass eine Raumentwicklungsstrategie bzw. ein Raumkonzept behördenverbindlich festgelegt wird. Diese bundesrechtliche Anforderung ist erfüllt. Im neuen RPG muss aber auch die Siedlungsfläche und deren Verteilung im Kanton festgelegt werden. Im Weiteren ist die Abstimmung von Siedlung und Verkehr darzulegen und es ist aufzuzeigen, wie eine hoch - wertige Siedlungsentwicklung nach innen bewirkt und die Siedlungs - erneuerung gestärkt wird. Der Landrat hat das Kapitel Siedlung mit Ausnahme des Siedlungsraumtyps der Ortschaft Mitlödi genehmigt. Teilgenehmigung Der Regierungsrat möchte, dass der Einzonungsstopp möglichst rasch aufgehoben wird. Deshalb sollen die Kapitel Raumentwicklungsstrategie/ -konzept und Siedlung dem Bund so rasch als möglich zur Genehmigung eingereicht werden. Das Bundesamt für Raumentwicklung hat auf Anfrage des Departements Bau und Umwelt signalisiert, dass eine Teilgeneh - migung einzelner Richtplankapitel grund sätzlich möglich sei. «Sonderfall» Mitlödi Der vom Regierungsrat am 30. Oktober 2018 erlassene Richtplan 2018 sah vor, dass die Ortschaft Mitlödi dem Siedlungsraumtyp «Landschaft» zugeteilt wird. Diese Zuweisung erfolgte aufgrund der im Richtplan dargelegten Kriterien: • nicht an einem Knoten der Haupt - erschliessung liegend; • aktuelle Nutzungsdichte unter 60 Einwohner und Beschäftigte; • dörfliche Strukturen und Ortschaften mit in der Regel weniger als 1500 Einwohnern, ländliche Ortskerne Eine Mehrheit des Landrates vertrat die Auffassung, dass das Gebiet der früheren Gemeinde Mitlödi besser dem Siedlungsraum-Typ «Haupttal» entspreche und entschied sich deshalb zur Rückweisung des Kapitels mit dem entsprechenden Auftrag für eine Neuzuteilung. Bereits in der Diskussion der land - rätlichen Kommission zeigte sich, dass Mitlödi einen Sonderfall darstellt. Mitlödi ist Sitz des Gemeindepräsidiums, hat einen vergleichsweise grossen Anteil an Arbeitsplatzgebieten, steht in einem engen funktionalen und räumlichen Zusammenhang mit Schwanden und weist die gleiche Erschliessungsqualität wie Schwanden auf. Vor diesem Hintergrund erscheint die vom Landrat mehrheitlich beabsichtigte Zuteilung zum Siedlungsraumtyp «Haupttal» raumpla - nerisch vertretbar. Landwirtschaftliche Nutzflächen Der Landrat hat sich zudem für die Überarbeitung der landwirtschaftlichen Vorranggebiete ausgesprochen, mit der Zielsetzung, dass die Fläche der Vorranggebiete gegenüber dem heutigen Richtplan 2004 nicht ver - ringert und der Text der Ausgangslage entsprechend angepasst wird. Als Grundlage für die Richtplanüberarbeitung hat die Abteilung Landwirtschaft im Jahr 2016 den Bericht zur Entwicklung der landwirtschaft - lichen Nutzflächen im Kanton Gla- rus erarbeitet. Dabei wurde eine Priorisierung der Nutzflächen nach Eignungskriterien vorgenommen. Gegenüber der ursprünglichen Vorlage des Regierungsrates vom 30. Oktober 2018 werden nun zusätzlich auch die Nutzflächen der 3. Priorität im kantonalen Richtplan als landwirtschaftliche Vorranggebiete bezeichnet. Damit erhöht sich die ausgewiesene Fläche landwirtschaft - licher Vorranggebiete von 3200 Hektaren auf 4782 Hektaren. Im Richtplan 2004 sind insgesamt 4226 Hektaren als Vorranggebiet dargestellt. Die landwirtschaftlichen Vorranggebiete fallen somit neu sogar um gut 13 Prozent höher aus. Waldgrenzen Nach dem öffentlichen Mitwirkungsverfahren hat der Regierungsrat im Richtplan 2018 zusätzlich folgende Handlungsanweisung in den Richtplan aufgenommen: «Entlang von landwirtschaftlichen Nutzflächen legt der Kanton statische Waldgrenzen fest». Ziel war, ein Einwachsen des Waldes auf Alp- und Sömmerungsflächen längerfristig unterbinden zu können. Die Festlegung statischer Waldgrenzen wurde bereits in der vorberatenden landrätlichen Kommission sehr kontrovers diskutiert. Als Gegen - argumente wurden ins Feld geführt, dass der Aufwand und die Kosten für die praktisch flächendeckende Waldfeststellung in einem Gebirgskanton unverhältnismässig hoch seien und in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden. Deshalb legten die meisten Gebirgskantone keine statischen Waldgrenzen fest. Im Weiteren sei ein Grossteil des Waldes im Besitz der Gemeinden und diese hätten es in der Hand, die Ausdehnung des Waldes zu unterbinden. Der Regierungsrat kann diese Argumente gegen eine statische Waldfeststellung nachvollziehen. Deshalb wird diese Handlungsan - weisung gestrichen. Mit den vorliegenden Überarbeitungen könnten das Genehmigungsprozedere beim Bund rasch eingeleitet werden und die betroffenen Bundesstellen mit ihrer fachlichen Prüfung beginnen. Ziel ist eine Teilgenehmigung, damit eine Aufhebung des Einzonungsstopps erwirkt werden kann. Die Genehmigung der rest - lichen Anpassungen durch den Bund dürfte etwas weniger Zeit in Anspruch nehmen. Regierung spricht Beiträge an Sanierung von Fabrikkamin in Ennenda Die Anna-Göldi-Stiftung erhält Denkmalpflegebeiträge von Bund, Kanton und Gemeinde zur Sanierung des einsturzgefährdeten Fabrik - kamins auf dem historischen Areal Jenny & Co./Trümpyger in Ennenda. Nachdem Ende 2018 abgeplatzte Backsteine und Verputz vom Hoch - kamin des historischen Areals Jenny & Co./Trümpyger herunterfielen, mussten die Durchgangsstrasse und der darunterliegende Fussgänger - bereich aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Der Zustand des Hochkamins erfordert dringlich eine Konservierung, andernfalls muss er aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Die Arbeiten werden begonnen, sobald die für die Finanzierung notwendigen Mittel sichergestellt sind – voraussichtlich 2019 bzw. spätestens 2020. Historisch bedeutend Der Hochkamin wurde 1889 gebaut und ist Bestandteil des mehr - teiligen Fabrikensembles Jenny & Co./Trümpyger. In der Gemeinde Glarus ist es das bedeutendste und am besten erhaltene historische Fabrik - areal. Auch im Kanton gehört es zusammen mit dem Jenny-Areal in Ziegelbrücke, dem Legler-Areal in Diesbach und dem Jenny-Areal in Haslen zu den bedeutendsten. Das Fabrikareal Jenny & Co./Trümpyger wird im ISOS-Ortsbild von Ennenda von nationaler Bedeutung als Baugruppe erfasst. Die Baugruppe weist die höchste Aufnahmekategorie mit Erhaltungsziel A, Erhalten der Substanz und integrales Erhalten aller Bauten und Anlageteile, auf. Mehrere Objekte der Baugruppe stehen bereits unter Schutz von Bund und/oder Kanton. Regierungsrat erachtet Memorialsantrag «Biodiversität im Kanton Glarus» als zulässig Die Kantonsregierung beantragt dem Landrat den Memorialsantrag der Grünliberalen für zulässig zu erklären. Kanton unterstützt Renaturierung von Hochmoor im Schwändital Die Regierung spricht einen Kantonsbeitrag für die Renaturierung des grössten Hochmoors im Kanton Glarus. Für den Einstau der Gräben ist mit Kosten von 705 000 Franken zu rechnen, an denen sich Bund und Kanton be teiligen. Insgesamt liegt der Beitrag des Bundes bei 410 000 Franken. Der Kantonsbeitrag für das Vorhaben wurde auf 98 000 Franken veranschlagt. ● Weitere Informationen unter www.gl.ch. Ständeratswahlen 2019 Mathias Zopfi kandidiert Mathias Zopfi, ehemaliger Landratspräsident und heutiger Landrat und Vizepräsident der Gemeinde Glarus Süd, kandidiert für den Ständerat. Damit der Kanton Glarus am 20. Oktober eine Auswahl hat, haben die Grünen des Kantons Glarus Mathias Zopfi zur Wahl in den Ständerat nominiert, denn: «Für mich ist der Zeitpunkt genau richtig und ich bin motiviert, mich für den Kanton Glarus ein - zusetzen.» Mathias Zopfi ist 35 Jahre alt und politisch erfahren. Seit 2010 ist er Gemeinderat von Glarus Süd, seit 2015 Gemeindevizepräsident. Im Jahr 2011 wurde er Landrat, den er im Amtsjahr 2017/18 als erster Grüner präsidierte. Beruflich ist er als Rechtsanwalt, Notar und Mitinhaber einer Kanzlei in Glarus tätig. Er wohnt zusammen mit seiner Partnerin in Engi. Die Grünen des Kantons Glarus sind überzeugt, dass er sich mit seiner kommunikativen und integrierenden Art auch in Bern für den Kanton Glarus durchsetzen kann. (Bildbericht: pd.) AKTUELL: Täglich grosse Auswahl an feinen Grillartikeln AKTION: -Poulet-Brüstli 100g nur 3.30 -Poulet-Geschnetzeltes 100g nur 3.30 METZGEREI & PARTYSERVICE Oberurnen Telefon 055 61019 30 www.berwert-metzgerei.ch Magerspeck GRATIS dazu: frische Bohnen Tel. 055 640 22 55 Aktion: schönes Siedfleisch durchzogen 1 kg Fr. 16.90 mager 1 kg Fr. 22.90 mageres Voressen 1 kg Fr. 25.90 Aktuell: Alpchäsmutschli vom Pragelpass frischer Glarner Alpkäse Gesundes FLEISCH vom METZGER aus der REGION SPECK- UND BOHNEN-ZEIT AKTION: KOCHSPECK GERÄUCHT 100 g Fr. 2.20 SCHWEIZER REISE Tessiner Spiessli 100 g ■ vom falschen Schweinsfilet ■ Bratspeck, fertig gewürzt (statt 4.–) 3.60 Appenzeller Schnitzel ■ Schweinsplätzli, gefüllt mit: ■ Appenzeller Käse • Mostmöggli ■ Brät • Gemüse-Julienne (statt 4.30) 3.80 Thurgauer Apfelsteaks ■ Schweinssteaks • Äpfel • Speck ■ im Blätterteig, ofenfertig (statt 3.80) 3.30 Glarner Ofenbraten ■ gelagerter Schweinshals kg ■ gespickt mit gedörrten Zwetschgen ■ Gratisrezept für Spezialsauce (statt 26.–) 22.– ENNENDA FON 055 640 30 30

Donnerstag, 15. August 2019 | Seite 5 Pflegekinder Betreuen Sie ein Kind für mehr als einen Monat entgeltlich oder für mehr als drei Monate unentgeltlich in ihrem Haushalt und haben noch keine Bewilligung? Falls ja, bitten wir Sie, sich bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu melden. Gemäss Art. 4 der Pflegekinderverordung ist dies bewilligungspflichtig und benötigt eine Pflegeplatzbewilligung durch die KESB. Bei Fragen dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Glarus Asylstrasse 30 8750 Glarus Telefon 055 646 6910 oder per E-Mail an kesb@gl.ch Meldepflicht Tageskinder Betreuen Sie Kinder unter zwölf Jahren gegen Entgelt regelmässig tags über während mehr als 20 Stunden in der Woche in ihrem Haushalt? Oder wird ihr Kind von einer Tagesmutter/-familie betreut? Falls ja, bitten wir Sie, sich bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zu melden. Gemäss Art.12 der Pflegekinderverordung muss dies der zuständigen KESB gemeldet werden. Bei Fragen dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Glarus Asylstrasse 30 8750 Glarus Telefon 055 646 6910 oder per E-Mail an kesb@gl.ch Teppiche Bodenbeläge Solaranlagen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Ihr Herz schlägt für Sie – tun Sie ihm Gutes. Wir haben die gesunden Ideen für Sie: Schweizerische Herzstiftung Telefon 031 388 80 83, www.swissheart.ch Spendenkonto PC 30-4356-3 Wer hat Interesse an Gelnägeln für Fr. 65.–? – Neusets – Auffüllen – Verlängerungen – Naturnagelverstärkungen … Interessentinnen melden sich bitte bei: Nicole Sieber, Steinen 4, 8718 Schänis, Tel. 079 652 02 92 W. Fäh, 8750 Glarus Burgstrasse 75 Telefon 055 640 5110 Teppiche, Bodenbeläge, Vorhänge, Parkett und Parkettversiegelungen Auto Unfall- und Pannendienst Region Glarnerland Telefon 0848 801870 Freitag, 16. August, 16.00 Uhr, bis Freitag, 23. August, 16.00 Uhr O. Müller, Garage, Schwanden

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