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45. Ausgabe 2019 (7. November 2019)

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Donnerstag, 7. November 2019 | Seite 16 Budget 2020 und Finanzplanung Priorisierung bei Investitionen Der Gemeinderat Glarus hat das Budget 2020 zuhanden der Gemeindeversammlung vom Freitag, 29. November, ver - abschiedet. Bei einem Gesamtertrag von 55,78Mio. Franken und einem Gesamtaufwand von 55,91Mio. Franken resultiert mit einem geplanten Aufwandüberschuss von 132 000 Franken ein ausgeglichenes Gesamtresultat. Störi Licht AG, Netstal Modulares Lichtsystem Die Störi Licht AG in Netstal erweitert ihr Angebot an innovativen und kreativen Lichtsystemen. Neueste Beispiele sind «Sky Window» und «Ligeo». Für 2020 sind Netto-Investitionen von 8 Mio. Franken geplant. Der Steuerfuss bleibt stabil. Die Finanzplanung 2021 bis 2024 zeigt steigende Aufwandüberschüsse in den nächsten Jahren, was vom Gemeinderat bereits im Budget 2020 eine Priorisierungsarbeit erforderte. Der Gemeinderat hat sämtliche Investitionsvorhaben kritisch auf Notwendigkeit, Höhe und Zeitpunkt hinterfragt. Die Infrastrukturprojekte wurden zeitlich gestaffelt mit dem Ergebnis, dass Projekte bei der Schulraumentwicklung, bei der Kanalisations - erneuerung oder bei den Runsen - verbauungen mehr Zeit in Anspruch nehmen werden. Auf einzelne an - gedachte Investitionen zum Beispiel bei den Sportanlagen muss im Moment sogar ganz verzichtet werden. Grossprojekte 2020 und Folgejahre Im Geschäftsjahr 2020 werden Gross - projekte wie die Erneuerung der Primarschulanlage Netstal, der Anschluss weiterer Gebäude im Buchholz Glarus, an den Wärmeverbund Glarus 2 (Schulhaus, Turnhalle, Feuerwehrgebäude und Betriebs - gebäude der Sportanlage) weiter umgesetzt. Weiter sind Investitionen in den baulichen Unterhalt des Ge - meindestrassennetzes und für die Altlastensanierung des Kugelfanges der ehemaligen Schiessanlage Saggrain geplant. In den Finanzplan-Jahren werden weitere Investitionen notwendig wie zum Beispiel in der Schul - raumentwicklung, bei den Turn- und Sportanlagen, den Schwimmbädern, der Deponieplanung, bei der Abwasser- sowie der Abfallinfrastruktur, im Hochwasserschutz, bei der Parkierung und bei der Verkehrsberuhigung in den Quartieren. Kennzahlen Budget 2020 Mit einer stabilen Bilanz, einem tragbaren Fremdkapitalbestand, einem Pro-Kopf-Vermögen von ungefähr 400 Franken und einer moderaten Steuerlast liegen die zentralen Kennzahlen im Budget 2020 mehrheitlich über den definierten Mindestwerten. Auch das betriebliche sowie das operative Ergebnis verbessern sich gegenüber Budget 2019 deutlich, weshalb der Selbstfinanzierungsgrad mit 41,5 Prozent höher ausfällt als im Budget 2019 (29,8%). Allerdings kann im Budget der Zielwert des Selbstfinanzierungsgrades von mindestens 80 Prozent nicht erreicht werden, da der budgetierte Cashflow zur Deckung der vorgesehenen Investitionen nicht ausreicht. Die Entwicklung der zentralen finanziellen Steuerungsgrössen zeigt aber, dass es das erarbeitete finanzielle Polster zulässt, die geplanten Investitionen zu tätigen. Deshalb beantragt der Gemeinderat für 2020 den gegenüber dem Vorjahr unveränderten Steuerfuss von 63 Prozent. Finanzplanung 2021 bis 2024 Die Finanzplanung 2021 bis 2024 zeigt ab 2021 jährlich zunehmende Defizite infolge zunehmender Be - lastung durch Investitionen auf. Auch eine Rolle spielt der Entscheid an der Landsgemeinde 2019 über die Um - setzung des Bundesgesetzes über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) im Kanton Glarus sowie über die Änderung des Finanzausgleichsgesetzes. Die Auswirkungen des Fiskalertrags aufgrund der Auswirkungen der STAF-Vorlage sind noch ungewiss. In Bezug auf den Finanzausgleich ist im Budget 2020 ein Aufwand von 740 000 Franken budgetiert, dieser wird in den Folgejahren voraussichtlich bis deutlich über 1 Mio. Franken ansteigen. Die Finanzplanung zeigt insgesamt eine Entwicklung, die in den kommenden Jahren weiterer Korrekturen auf der Aufwands- und/oder der Ertragsseite bedarf, um die vom Gemeinderat definierten Steuerungswerte der Finanzen einhalten zu können. Gemeinderat optimistisch Durch die Weiterführung der Priorisierungsarbeit, die Abstimmung der fachlichen Arbeiten mit der Finanzplanung der Gemeinde und durch die jährliche Kontrolle der Gemeindeund Finanzentwicklung werden die Verantwortlichen der Gemeinde zusammen mit den Stimmberechtigten diese Herausforderungen meistern. Der Gemeinderat will die Gemeindeentwicklung weiter aktiv angehen, die steuerliche Belastung möglichst stabil halten und durch die Diskussion im Gemeinderat und an den Gemeindeversammlungen politisch abgestützte Prioritäten setzen. ● Licht und Kunst: «Ligeo» von Störi Licht AG. Der Kreativität freien Lauf lassen kann man mit «Ligeo» von Störi. «Ligeo» besteht aus unterschiedlich langen Leuchtstäben, welche mit den Knotenpunkten in verschiedenen Varianten und Winkeln verbunden werden können. Neben der normalen Beleuchtung an Wand, Decke oder im Raum können daraus wahre Kunstwerken aus Licht und Farbe erstellt werden und es können auch Farben und Farbverläufe programmiert werden. «Hier steht schon bald eine mögliche Demonstration im Landesplattenberg in Engi im Raum», erklärte Hansjörg Bowald, Geschäftsführer Störi Licht AG. «Die LED- Technologie erschliesst unzählige Möglichkeiten beim Umgang mit (Foto: zvg) künstlichem Licht.» Als neuestes Beispiel präsentierte er das «Sky Window». Eine Deckenleuchte die ganz speziell das Sonnenlicht imitiert. «Sie kann dabei auch den Tagesablauf wie Morgen, Mittag und Dämmerung simulieren.» Gerade dort, wo es kaum Möglichkeiten gibt, mit natürlichem Licht zu arbeiten, eine attraktive Alternative. Bereits habe man gute Erfahrungen in Produktionshallen, Einkaufszentren aber auch in Spitälern oder Altersheimen gemacht. Ein Vorteil von «Sky Window» gleicht dem von Tageslicht: «Tageslicht hat einen grossen Einfluss auf unser Wohl - befinden.» ● Jürg Huber, Pressebeauftragter Glarner Handelskammer Auf www.gemeinde.glarus.ch > Politik > Gemeindeversammlung 29. November 2019 stehen Detailunterlagen zum Budget 2020 elektronisch zur Verfügung. Historischer Verein des Kantons Glarus Fredy Bühler Ehrenmitglied An der156.Jahresversammlung des vielleicht ältesten kantonalen Vereins wurde Fredy Bühler zum Ehrenmitglied ernannt sowie auf die finanziellen Sorgen betreffend Erhalten und Dokumentieren unseres geschichtlichen Erbes aufmerksam gemacht. Präsident Rolf Kamm verwies im Jahresbericht auf das Jahrbuch des Vorjahres: «Reisen nach Glarus – Reisende Glarner». Einerseits wurden unsere Bergtäler romantisch verklärt, anderseits ist der Blick von aussen erfrischend, faszinierend. Glarner waren selten als Touristen sondern vor allem als Händler unterwegs. Zudem sind Glarner Numismatikbändchen zu den Schützenfesten 1847/1892 und die Gedenkmedaille zum Brand von Glarus sowie ein Separatdruck aus Anlass des Festivals «Jazz in Glarus» erschienen. – Und bereits dazu ein Verweis auf finanzielle Sorgen: seit Jahren gleiche Kantonsbeiträge und sinkende Mitgliederzahl vermögen die steigenden Produktionskosten nicht mehr decken; der Verein hat jährlich 10 000 Franken aus seinen Mitteln beizutragen. Dies wird ebenso beim diesjährigen, Geschichte und Schicksal von Anna Göldi umfassend darstellenden Jahrbuch und dem Beiheft «Weitere Tätigkeiten im Dienste des historischen Erbes», zutreffen. Wenn es weiterhin diese unsere Wurzeln bewusst machenden Publika - tionen geben soll, brauche es eine Lösung in unserem Kanton mit «wenig Sinn für Kunst und solche Wissenschaft, die nicht unmittelbar ans Leben sich anschliesst», wie dies der erste Vereinspräsident Johann Jakob Blumer schon 17 Jahre vor der Vereinsgründung festgestellt habe. – Den ersten Schritt dazu machten die Versammelten: Sie erhöhten die Jahresbeiträge für Einzelmitglieder um 20 auf 80, für Kollektivmitglieder um 30 auf 150 Franken. Skeptisch äusserte sich der Präsident zur Empfehlung des Kantons «konsequent die erneuerten Flurnamen zu berücksichtigen»; diese seien teils unleserlich, keineswegs konsequenter und phonetisch nicht wiedergebbar. Zudem verwies er auf das 125- jährige Bestehen des Glarner Skiclubs, was Glarus als Wiege des Schweizer Ski sports belege, aber zu keiner ent sprechenden Publikation führte. Im Internet sind die «archäologischen Zonen im Kanton Glarus» einsehbar; in jener der «Vorburg» lassen erste sehr bescheidene Grabungen nur für sie Kosten von 800 000 Franken vermuten, was das weitere Vorgehen wohl massgeblich mitbeeinflussen wird. Erfreulich war, wie die Umnutzungsidee der Beugehäuser in Näfels das Geschichtsverständnis förderte und das regierungsrätliche Zitat, «die Förderung der Jugend im Kultur - bereich ist nicht unrealistisch», Hoffnung weckt ... Zudem wurde auf das von den «Freunden der Geschichte von Näfels» angeregte und von Susanne Peter-Kubli verfasste, noch vor Weihnachten erscheinende Werk hingewiesen: «In alle Herren Länder; Die Auswanderung aus Näfels 1800 – 2000». Fredy Bühler zum Ehrenmitglied ernannt Mit grossem, anhaltendem Applaus wurde Fredy Bühler zum Ehrenmitglied ernannt. Seine Verdienste für den Historischen Verein und das Historische Erbe allgemein sind wahrlich umfassend: Interims- und ordentlicher Präsident, teils gleichzeitig noch Kassier; Betreuer Münzund Medaillensammlung und damit des einzigen Schatzes des Vereins, den er in- und auswendig kennt und darüber Beiträge verfasste; sein Büro Standort des Vereins – und vor allem seine kenntnisreichen Ratschläge und stete Hilfsbereitschaft! ● Josef Schwitter Dachsanierungen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Qualität ist unser Prinzip. Walter Feldmann AG . Hauptstrasse 2 . CH-8762 Schwanden GL «Biberstufen»-Reisli der Pfadi Glarus Oh Schreck, ein Drache ... Die Biberstufe der Pfadi Glarus machte am Samstag, 26.Oktober, einen seltenen Fund: Ein Drache. In Filzbach ging es zu Fuss auf den Wanderweg Richtung Obstalden, dann war er plötzlich da. Mitten im Wald, nicht weit von der Kerenzerbergstrasse, hielt ein riesiger Drache seinen Schönheitsschlaf. Bei unserer Ankunft war es mit der Ruhe vorbei. Wir kletterten, rutschten, lachten und flogen, mehrheitlich auf dem Rücken des Drachens. Manchmal hörte man ihn grummeln und poltern. Dann versteckten wir uns unter dem Sonnensegel und genossen gegrillte Wurst oder mitgebrachten Lunch. Bei prächtigem Herbstwetter kosteten wir den Tag in vollen Zügen aus, bevor uns der Bus wieder nach Näfels chauffierte. Die Biberstufe ermöglicht den Kindern zwischen 4 und 6 Jahren, erste Pfadiluft zu schnuppern. Wir treffen uns einmal im Monat an einem Samstagnachmittag und erleben tolle Stunden im Freien. Nächste Aktivität am Samstag,16. November. Wir treffen uns um 13.30 Uhr beim Parkplatz Alterszentrum Bergli in Glarus. Infos bei Laura Stapfer v/o Serma, E-mail: laura.serma@gmail.com. (Bildbericht: zvg)

Donnerstag, 7. November 2019 | Seite 17 Gemeinde Glarus Nord 2000. Schulkind begrüsst Die Gemeinde Glarus Nord begrüsst mit Lilaf Arab ihre 2000. Schülerin. Lilaf trat am Montag, 4. November, in die 5. Klasse Mollis ein. Seit Anfang des Schuljahres 2019/2020 sind die Schülerzahlen bereits wieder um 21 Schülerinnen und Schüler gewachsen. Die Gemeinde Glarus Nord trifft konkrete Massnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderung. Tagung Vereinigung Glarner Turnveteranen Zu Gast in Matt Vor der Versammlung genossen die Turnveteranen bei schönstem Herbstwetter vor der Turnhalle Matt den Aperitif. Musikalisch eröffnete die Dorfmusik Matt unter der Leitung von Heiri Thoma mit flotten Weisen die Tagung. Präsident Kaspar Elmer führte durch die Tagung. (Foto: Gret Menzi) Lilaf Arab wird als 2000. Schülerin der Gemeinde Glarus Nord begrüsst. Lilaf Arab ist die 2000. Schülerin der Gemeinde Glarus Nord. Sie ist jedoch nicht das letzte Kind, welcher in Glarus Nord eingeschult wurde. Vielmehr begrüsste Rektorin Marie- Hélène Stäger im Oberstufenzentrum Näfels und im Kindergarten Bilten auch die Schülerinnen und Schüler Nr. 2001 bis 2003. Die vier neu in Glarus Nord eingeschulten Kinder erhielten als Andenken an ihren Start in der neuen Schule ein «Glarus Nord»-Sportlertüechli, welches ihnen am ersten Schultag durch die Rektorin überreicht wurde. Seit Beginn des Schuljahres 2019/ 2020 sind die Schülerzahlen in Glarus Nord bereits wieder um 21Kinder angestiegen. Während per Ende Schuljahr 2011 noch 1757 Kinder in Glarus Nord zur Schule gingen, waren es fünf Jahre später per Ende 2016 bereits 1875 Kinder. Nun wurde die Grenze von 2000 Schülerinnen und Schülern überschritten. Vor allem im Raum Näfels-Mollis wird mit weiter steigenden Schülerzahlen gerechnet: So schätzt das von der Gemeinde Glarus Nord mit der Erstellung einer Prognose der Schülerinnen- und Klassen - zahlen beauftragte Fachbüro Eckhaus AG, Zürich, den Schulraumbedarf in Näfels-Mollis bereits im Jahr 2023/ 2024 auf 57 bis 58 Klassen. Erwartet wird ein stabiles Wachstum auf rund 67 Klassen im Schuljahr 2028/2029 und 72 Klassen im Schuljahr 2033/ 2034. Kontinuierliches Wachstum der Schülerzahlen erfordert konkrete Massnahmen Dieses Wachstum soll durch die Umsetzung der Schulraumplanung ge mäss der Strategie «STEP» be - gleitet werden: Die Strategie «STEP» sieht als kurzfristige Massnahme die Erstellung eines Pavillons für sechs Schulzimmer beim Schulhaus Schnegg, Näfels, vor. Damit die benötigten Schulräume rechtzeitig fertiggestellt werden können, ist die Zustimmung zu diesem Geschäft an der Gemeindeversammlung vom Freitag, 22. November, unerlässlich. Eine Nutzung der derzeit leerstehenden Schulhäuser in Filzbach und Mühlehorn ist aus verschiedenen Gründen (Foto: zvg) nicht möglich. So ist einerseits das benötigte Raumangebot, beispielsweise für Gruppen-, Neben- oder Spezialräume, weder in Mühlehorn noch in Filzbach vorhanden. Bis August 2020 müssen in Näfels zudem eine zusätzliche Kindergartenklasse sowie Tagesstrukturen samt Mittags - tisch zur Verfügung gestellt werden. Dazu kommt im August 2023 eine weitere Kindergartenklasse. Dass diese Altersklassen den Weg nach Mühlehorn oder Filzbach (teilweise mehrmals am Tag) zurücklegen, ist in der Praxis nicht vorstellbar. Letztlich ist die Beschulung von gewissen Klassen an einem peripheren Standort zudem nicht mit den Vorgaben des Lehrplanes vereinbar. Als mittelfristige Massnahme sieht die Strategie «STEP» den Neubau eines Primarschulhauses im Schnegg Näfels vor. Da der Neubau auf dem Gebiet der Schrebergärten zu stehen kommt und der Pavillon während dieses Zeitraums (und allenfalls auch darüber hinaus) in Betrieb bleibt, soll der Pavillon nicht auf demselben Gebiet realisiert werden. ● Obmann Kaspar Elmer begrüsste Veteranen sowie Gäste aus nah und fern und forderte die Kameraden auf, kranke Kollegen zu besuchen. Gemeinderat Kaspar Luchsinger überbrachte die Grüsse vom Gemeinderat Glarus Süd. Der acht im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Kameraden wurde gedacht, insbesondere Fritz Hefti-Oswald, der sich jahrzehntelang für das Turnen engagierte und Obmann der Turnveteranen war. Es waren 161 der insgesamt 416 Vete - ranen des Vereins anwesend. Kassa - verwalter Ruedi Jakober wies in der Rechnung 2018 einen kleinen Gewinn aus und auch das Budget 2020 rechnet mit einem geringen Vorschlag, beides wurde genehmigt. Erfreulich gross war die Zunahme bei den Neumitgliedern. 3 Austritten stehen 26 Neueintritte gegenüber, davon 14 aus der Ortssektion Haslen. In den kommenden drei Jahren werden Mollis, Niederurnen und Haslen Tagungsorte sein. Der Jahresausflug vom Juni 2020 führt ins Niederurner Täli. Besonders geehrt wurden die 70-, 75-, 80-Jährigen, die Ehrenveteranen und der Tagungsälteste Hans Glaus, Netstal, Jahrgang 1923. Paul Widmer überbrachte die Grüsse des Glarner Turnverbandes und Ernst Wildhaber, dankte im Namen der befreundeten Turnveteranen der Kantone St. Gallen, Graubünden und Zürich. Kaspar Elmer dankte der organisierenden Ortsgruppe Engi- Matt, den Turnerinnen Matt und der Männerriege Engi unter der Leitung von Hans Bäbler für die Gastfreundschaft, der Gemeinde Glarus Süd, den weiteren Sponsoren sowie der Dorfmusik Matt. Nach dem Turnerlied begeisterten die turnerischen Darbietungen des Turnvereins am Barren, der Mädchenriege mit dem Ball und des Damenturn - vereins. Zum Schluss folgte ein Film von der Grossraumvorführung der Gruppe «Silber» an der Gymnaestrada, an der die Glarnerinnen und Glarner beteiligt waren. ● Gret Menzi Ausstellung «Prix Lignum» 2018 Ausgezeichnete Holzwerke Schachklub Glarus Glarus steigt in NLB auf Als Favoriten angetreten, gaben sich die Glarner Schachspieler im Aufstiegsspiel in die NLB keine Blösse. Gleich 7:1 fertigten sie die Gäste aus Olten ab und steigen erstmals in die NLB auf. Die Glarner Spieler von aussen gegen innen spielend und fachkundig beobachtet. (Foto: Werner Gallati) Obwohl das Spiel 7:1 für Glarus endete, stand es gegen Olten nach zwei Stunden immer noch 0:0. Sollte es ein Geduldsspiel werden? Olten war die Überraschungsmannschaft der 1.-Liga-Saison 2019, aber Glarus setzte die stärkeren Spieler ans Brett. Mit Ausnahme von Oswald Bürgi konnte Glarus in Bestbesetzung antreten. Es hing also alles davon ab, ob Olten seinen unglaublichen Lauf fortsetzen könnte. Die Gäste aus dem Solothurnischen kämpften verbissen und so dauerte es zweieinhalb Stunden, bis die erste Partie entschieden war. Am ersten Brett hiess es 1:0 für Glarus durch Jaroslav Krassowitzkij. Kurz darauf doppelte Dario Bischofberger nach und Olga Kurapova erhöhte den Score auf 3:0. Olten buchte den ersten Punkt, nachdem Jan Selinga in einer aussichtsreichen Stellung einen Gegenangriff unterschätzt hatte. Fast zeitgleich setzte sich Fabian Ferster am 6. Brett durch. 4:1. Eine minimale Chance für die Solothurner bestand immer noch. Doch Fabian Bänziger machte allen Spekulationen ein Ende und brachte Glarus entscheidend mit 5:1 voran. Damit stand der Aufstieg in die NLB nach dreieinhalb Stunden fest. In den letzten beiden Partien schraubten Ufuk Tuncer und Guido Neuberger das Mannschaftsresultat auf 7:1 hoch. Die kommende Saison 2020 wartet mit hohen Anforderungen. Glarus ist in eine Sphäre vorgestossen, in der die Strukturen professionalisierter werden. Doch das Team, das für den Schachklub Glarus den Aufstieg erreichte, ist konkurrenzfähig für die NLB. Der klare Sieg im Aufstiegsspiel ist der Kickstart in die neue Saison: «NLB, wir kommen!» ● Daniel Jenny Bis am Freitag, 29. November, sind die Siegerprojekte des «Prix Lignum» der Preisregion Ost im Foyer der Kantonsschule Glarus ausgestellt. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 07.30 bis 20.00 Uhr und Samstag von 09.00 bis 12.00 Uhr. Aus 114 eingereichten Projekten in der Preis - region Ost (Kantone AI, AR, FL, GL, GR, SG, TG) vergab die Jury den 1. Rang des «Prix Lignum» dem Mehrfamilienhaus Röschstrasse in St. Gallen. Der 2. Rang ging an das neue Gipfelgebäude auf dem Chäserrugg im Toggenburg. Den 3. Rang erhielt der Campingplatz in Trun. Aus dem Kanton Glarus wurden neun Projekte eingereicht. Die Eingaben waren dabei breit gefächert. Unter anderem mit einer Kunstinstallation, der Eisfeldüberdachung Glarus, diverser Um- und Neubauten sowie einem Einbaumöbel. Der «Prix Lignum» will zukunftsweisende Arbeiten mit Holz bekannt machen, er wurde zum vierten Mal seit 2009 gesamtschweizerisch verliehen. (Bildbericht: pd.)

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