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45. Ausgabe 2019 (7. November 2019)

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Donnerstag, 7. November 2019 | Seite 24 Am Reformationssonntag in Niederurnen Pfarrehepaar eingesetzt In einer nahezu vollbesetzten Kirche setzte Dekan Peter Hofmann am Abend des Reformationssonntags das neue Pfarr - ehepaar der reformierten Kirchgemeinde Niederurnen ins Amt ein. EMK Glarus Bernd Rosner neuer Pfarrer Nachdem die EMK Glarus im vergangenen Juni Johann Wäfler nach acht Dienstjahren ver - abschieden musste, konnte nun ein neuer Pfarrer gefunden werden. Der 54-jährige Bernd Rosner ist in Deutschland aufgewachsen, verheiratet und lebt seit 14 Jahren im Kanton Glarus. Er hat als Pfleger im Alterszentrum Salem in Ennenda gearbeitet und sich nebenbei in Theologie weitergebildet. Weiter ist er Mitglied des Care-Teams Glarus. Am Sonntag, 10. November, findet um 09.45 Uhr der Antrittsgottesdienst in der EMK Glarus an der Ennetbühlerstrasse 8 in Glarus statt. In seiner Predigt wird Bernd Rosner zum Bibelwort «Siehe, ich bin der Herr, sollte mir etwas unmöglich sein?» sprechen. Zum Festgottesdienst und zum anschliessenden Mittagessen sind alle herzlich eingeladen. (Bildbericht: Stefan Gurtner) Dekan Peter Hofmann (links) heisst das neue Pfarrehepaar, das von Kirchgemeindepräsident Hans-Markus-Stuck (rechts) und Kirchenrat Hans-Peter Hertach flankiert wird, in Niederurnen herzlich willkommen. (Foto: Madeleine Kuhn-Baer) Das Wetter war nicht einladend, der Gottesdienst schon. Schliesslich feierte die reformierte Kirchgemeinde Niederurnen die Amtseinsetzung ihres neuen Pfarrehepaars Martina und René Hausheer-Kaufmann. Hans-Markus Stuck, Kirchgemeindepräsident, bezeichnete die Einsetzung als grosse Freude. Dekan und Pfarrer Peter Hofmann schloss sich an: «Gegenseitig wollen wir uns Mut und Freude machen für den weiteren Aufbau einer lebendigen Glarner Kirche.» Das Pfarrehepaar legte im Gottesdienst das Gelübde ab und bekam den Segen von Peter Hofmann, unterstützt durch Kirchgemeinde - präsident Hans-Markus Stuck und Kirchenrat Hans-Peter Hertach. Nach dem Lied «Wir wolln uns gerne wagen» bezeichnete Pfarrer René Hausheer Jesus Christus als Eckstein, Fixpunkt und Fundament. «Wir sind gerne Steine unter lebendigen Steinen», meinte er in Anlehnung an den ersten Petrusbrief. «Wir geben es in Gottes Hand, freuen uns und sind gespannt, was daraus entsteht.» Musikalisch umrahmt wurde der Abendmahlsgottesdienst in der reformierten Kirche Niederurnen von der Kantorei Niederurnen unter Leitung von David Kobelt. Anschliessend konnte man das neue Pfarrehepaar beim Apéro näher kennenlernen. Beide sind Jahrgang 1961 und im Kanton Zürich respektive Aargau aufgewachsen. Sie haben zwei Töchter und einen Sohn. Als Pfarr - ehepaar arbeiteten sie bereits an verschiedenen Orten. So während zwölf Jahren in Neukirch-Egnach TG und elf Jahre in der Teilkirchgemeinde Malters LU der reformierten Kirchgemeinde Luzern. ● mb. Schwingklub Niederurnen und Umgebung Hager folgt auf Beglinger Weil auf Fridolin Beglinger im NOS-Vorstand ein neues Amt wartet, trat er als Präsident des Schwingklubs Niederurnen und Umgebung zurück. Seine Nachfolge übernimmt der bisherige Vizepräsident Martin Hager. Kinderkrippe Glarus «Made by Kids» In der Kinderkrippe Glarus wird ein neues Spielzimmer eröffnet, der Coiffeursalon «Made by Kids», wo die Kinder Coiffeur spielen können. Ab November heisst es dort spielerisch «Waschen, Schneiden, Föhnen, Stylen». Martin Hager (links) beerbt Fridolin Beglinger als Klubpräsidenten. (Foto: zvg) Haben für die Kinder ein Coiffeurzimmer eingerichtet: Corina Elmer-Ferrari, Krippenleiterin (links), und Giovanna Fragapane, Coiffeur Giovanna, Mollis. (Foto: zvg) Krippenleiterin Corina Elmer-Ferrari verwirklicht auch nach 30 Jahren Tätigkeit immer wieder neue Ideen, um Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Beim jetzigen Projekt fragte sie sich: «Was hat die Kinderkrippe Glarus in ihrem 100-jährigen Be - stehen noch nicht gehabt?» Corinas Antwort darauf: ein Coiffeurzimmer. Und damit alles im Zimmer möglichst echt aussieht, wandte sie sich an Coiffeur Giovanna in Mollis. Sie hat selber vor Jahren ihre Kinder in der Kinderkrippe bei Corina betreuen lassen und machte schon mehrmals bei Projekten der Krippe, wie z. B. Haareschneiden der Krippenkinder, aktiv mit. Beim Projekt Coiffeursalon hat Giovanna auch Material gesponsert, wofür wir ihr herzlich danken. Die Krippenkommission hatte bereits das Vergnügen, das Coiffeurzimmer offiziell zu besichtigen, und war vollends begeistert. Mit Liebe zum Detail richtete Krippenleiterin Corina dieses Zimmer ein – die Mitglieder der Kommission wären gerne wieder Kind gewesen. Kinder und Eltern können die Er - öffnung kaum erwarten und sind gespannt auf die lustigen Momente, die sie hier erleben werden. Die neuesten Frisurentrends werden nun aus der Kinderkrippe Glarus in «die Welt» getragen. Mit Spray, Haargel, Haarwickeln, Plastikscheren und vielem mehr setzen die Kids neue «Massstäbe in der Coiffeurszene». ● Krippenkommission Fridolin Beglinger hatte 2012 das Klubpräsidium von Hansjürg Küng übernommen. Mit dem Ausscheiden von Beat Abderhalden aus dem NOS- Vorstand wartet auf Beglinger ein wichtiges Amt auf höherer Etage. Aus diesem Grund trat er auf Klubstufe zurück, bleibt aber als Helfer im Hintergrund dem Klub erhalten. Unter Applaus wurde Beglinger in die Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Sein Nachfolger, Metzger - geselle Martin Hager, hatte bislang das Amt des Vizepräsidenten inne. Hager und Beglinger haben seit dem Jungschwingeralter sämtliche Positionen auf Schwingplätzen gemeinsam mitgemacht. Den durch das Ausscheiden von Beglinger frei gewordene Posten wurde mit Aktiv - schwinger und «Eidgenosse» Roger Rychen neu besetzt. Zweiter ESAF-Kranz für Rychen Sportlich prägte ein Anlass das Schwingerjahr 2019, das Eidgenös - sische in Zug, verbunden mit dem Kranzgewinn durch Roger Rychen. Dank sehr guter Noten erreichte der Molliser in der Zug-Arena nicht nur seinen zweiten eidgenössischen Kranz, sondern zugleich einen ab - soluten Spitzenrang, als drittbester NOS-Athlet hinter Armon Orlik und Samuel Giger. Der Technische Leiter Florian Beglinger würdigte Rychens Erfolg in der Kolin-Stadt, wie auch die weiteren sportlichen Höhenflüge. Dazu gehören der Sieg am Bergschwinget Klöntal, der Kranz als Gast am Schwyzer Kantonalen in Bennau sowie die beiden Ehrenplätze am Glarner-Bündner sowie bei Rückspiel in Cazis. Christian Piantas Stunde schlug im züricherischen Fehraltorf, wo er sein erstes Eichenlaub erkämpfte. Neu aufgenommen bei den Aktiven wurden mit Jahrgang 2004 André Sturzenegger und Kaspar Laager. Starker Nachwuchs Mit 31 Zweigen und 20Auszeichnungen macht der Nachwuchs im zurückliegenden Jahr grosse Freude. Pascal Schmid, Bilten; Andre Sturzenegger, Filzbach; Kaspar Laager, Mollis; Noah Beglinger, Mollis, und Mauro Hösli, Näfels, erlangten total neun Schlussgangteilnahmen an Jungschwingertagen – ein Resultat, dass es seit Jahrzehnten nicht mehr gab. 2020 führen die Unterländer zwei Anlässe durch, den Hallenschwinget Niederurnen (Sonntag, 16. Februar) sowie den Kantonalen Nachwuchsschwingertag am Donnerstag (Auffahrt), 21. Mai, in Näfels. Mit einem feinen Nachtessen aus der «Schützengarten»-Küche von Peter Stöckli fand die GV ihren würdigen Ausklang. ● JHE

Donnerstag, 7. November 2019 | Seite 25 Chor der Nationen Glarus-Linth «Tradition bewegt» Der Chor der Nationen Glarus-Linth verbrachte einen intensiven Probetag im Chilcheträff Glärnischbligg in Ennenda für das Jahreskonzert am Samstag, 16. November, um 19.00 Uhr in der Aula der Kantonsschule Glarus. Kirchenkonzerte in Mollis und Linthal Purcell und Mozart Der Glarner Singverein (Orgel und Einstudierung des Chores: Moses Kobelt) und das Glarner Kammerorchester (Leitung: Reto Cuonz) stellten sich in ihren beiden Konzerten in den reformierten Kirchen von Mollis und Linthal sehr Forderndem; sie durften auf zwei hervorragende Leiter zählen, die über umfassende Kenntnisse verfügen und mit Einfühlungsvermögen tätig sind. Singverein und Kammerorchester geniessen in der reformierten Kirche Linthal den verdienten Applaus. An beiden Aufführungsorten fanden sich erfreulich viele Personen ein. Es wurde mit klug gesetzter Dynamik und Geschmeidigkeit vorgetragen. Chor, Orchester und Solisten waren gut abgestimmt. Solistisch gestalteten Kathi Stahel, Sopran; Annika Langenbach, Alt; Joël Morand, Tenor, und Serafin Heusser, Bass, einfühlend mit. Die Gesamtleitung lag bei Reto (Foto: me) Cuonz. Seine ansteckende Direktheit, Beschwingtheit und Präzision übertrugen sich spürbar auf die Mitwirkenden. Es kam eine differenzierte Kompaktheit zum Tragen, voller Beseeltheit, Eleganz, Flehen, Beschwören, Jubel und innigem Schildern. Beim Mitlesen der Texte wünschte man sich, dass die christ - lichen Botschaften in unserem Leben und der auseinanderdriftenden Gesellschaft Platz finden mögen. Es wurde über Erlösung, Kraft, Macht, Menschwerdung, kraftvolles Hoffen und Erbarmen gesungen und musiziert, mit beeindruckender Bescheidenheit und dann wieder mit strahlender Kraft. Das Te Deum in C- Dur, KV 141 von Wolfgang Amadeus Mozart war gehaltvoller Beginn. Es schloss filigran, lieblich, tänzerisch und bewegungsreich das Divertimento in F-Dur, KV 138 für Streicher an. Dann folgten drei Kompositionen von Henry Purcell in wechselnden Besetzungen, interpretiert mit spürbarer Eleganz und spielerisch hoher Reife. Strahlend und von tiefem Glauben erfüllt waren die Mozart’schen Kom - positionen «Ave verum corpus» in D- Dur, KV 818 und die abschliessende «Missa brevis» in d-Moll, KV 65. Chor, Solisten und Orchester gestalteten sie innig, mit hoher Präsenz. Der herzliche Beifall war verdiente An - erkennung für diese formschöne Gesamtheit, zu der sogar eine kleine Zugabe kam. Man wusste sich richtiggehend verwöhnt. ● me Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Nationen singen mit Freude miteinander. (Foto: Maren Weisshaupt) Seit Monaten wird an den zahlreichen neuen Liedern des dritten Teils der Konzertreihe «Tradition bewegt» intensiv gearbeitet. Ungewohnte Sprachen und Rhythmen stellen dabei wiederum eine rechte Heraus - forderung dar; Chorleiter Bernhard Furchner ist es aber mit viel Elan und Begeisterung gelungen, so manche Unsicherheit zu beseitigen. Von Griechisch und Albanisch über Syrisch bis Persisch, von afrikanischen Sprachen über Romanisch bis Schweizerdeutsch werden traditionell authentische Musikstücke in einem November-Blues Weesen In neuem Kleid Konzertprogramm zusammengefasst. Den Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Nationen macht es grosse Freude an Musikwerken aus unterschiedlichsten Kulturen zu arbeiten und diese zur Konzertreife zu bringen. Der Chor der Nationen Glarus-Linth freut sich sehr darauf, an seinem 10. Jahreskonzert sein abwechslungsreiches Liederprogramm zu präsentieren. ● Gudrun Weisshaupt Ermässigte Karten sind beim Claro-Welt - laden in der Hauptstrasse 20 in Glarus erhältlich. Kulturkommission und Museum Weesen laden am Samstag, 9. November, ab 19.00 Uhr zum 10. November-Blues ins Städtli Weesen ein. Melody Train Glarus Begeisternde Filmmusik Regelmässig hält der Melody Train Glarus seine Jahreskonzerte im Spätherbst ab. Der gemischte 45-köpfige Chor wusste am ersten November-Wochenende in Linthal und Ennenda mit Filmmusik zu begeistern. Geni Good spielt am November-Blues in Weesen. (Foto: zvg) Brachte Stimmung nach Linthal und Ennenda: Der Melody Train. (Foto: zvg) Cups, You’ll be in my heart, Ma-nama-nah, Fame – um nur ein paar Titel zu nennen – füllten die Konzertsäle mit 3- bis 6-stimmigen Klängen, begleitet von den Instrumentalisten Dominik Berchten, Stefan Mächler und Dan Steffen und liessen die Zu - hörerinnen und Zuhörer in die Filmgeschichten eintauchen. Mit gewohnt kurzen und prägnanten Hinweisen auf die jeweiligen Songs erläuterte Chorleiter Hans Hämmerli den Inhalt des Songs beziehungsweise des Filmes. Dass Sklavenschiffe auch heute noch eine traurige Tatsache in Form von Kühllastwagen sind, stimmt nachdenklich, aber auch die verstrickten und manchmal komplizierten Wege der Liebe, Freiheit und Einzigartigkeit waren Inhalte der gewählten Songs. Die gemütliche Stimmung in den beiden sehr gut besuchten Konzertsälen Bebié/LKS in Linthal und Gesellschaftshaus in Ennenda gefiel dem Publikum, es dankte dem Chor mit Standing Ovations. Der Chor nimmt nun Fahrt in die Adventszeit auf, er begleitet den Adventsgottesdienst am Sonntag, 8. Dezember, in der Stadtkirche in Glarus. Die nächsten Konzerte sind in Planung, 2021 wird es ein Jubiläums - konzert geben. ● eing. Was vor 10 Jahren in kleinstem Rahmen begann, hat sich zu einem Gross - anlass gemausert. Aus den Räumen des Museums wagen die Veranstalter nun den grossen Schritt und bringen den November-Blues in fünf verschiedene Lokale von Weesen. Im Museum, in der Bellini-Bar und in den Restaurants Krone, Post und Schwert wird an diesem Abend kräftig musiziert. Von Blues über Pop, französische Chansons bis hin zu lüpfigen Schlagern ist alles zu hören. Zur Vielfalt der Musik kommt auch eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten. Jedes Lokal bietet ausgesuchte Spezialitäten für jeden Geschmack an – alles frisch zubereitet für die hungrigen Gäste. Die Lokale sind ab 19.00 Uhr bereit für die Gäste, das erste Musikset beginnt überall um 19.30 Uhr. Damit alle die Möglichkeit haben, die verschiedenen Lokale und Musiker zu besuchen, sind fünf verschiedene Sets im 40-Minuten-Takt geplant. Das letzte Set beginnt um 22.10 Uhr und wird einen bestimmt unvergess - lichen Abend ausklingen lassen. ● eing.

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