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48. Ausgabe 2019 (28. November 2019)

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Donnerstag, 28. November 2019 | Seite 16 IG Pragel will Qualitative Entwicklung Am Donnerstag, 14. November, wurde in Pfäffikon SZ die Interessengemeinschaft Pragel gegründet. Die Gründungsmitglieder wollen zusammenrücken und sich für ein gemeinsames Angebot dies- und jenseits des Pragelpasses einsetzen. Der Vorstand der IG Pragel: (von links) Theo Pfyl, Peter Marty, Katrin Egger, Kaspar Marti, Pia Gwerder, Simon Schelbert, Beat Betschart und Christian Portmann. (Foto: Sasi Subramaniam) Die Gegend rund um den Pragel bietet unvergleichliche Eindrücke, geprägt von wunderschöner Natur, regionalen Produkten und sanftem OK «kk 21» trat vor die Medien Kirchentag 2021 ist ökumenisch Tourismus. Für den Gast jedoch waren bisher das Klöntal, das Muotatal, Silberen, der Bödmeren-Urwald, das Hölloch und die umliegenden Naturräume nicht als Einheit erlebbar. Dies soll sich nun ändern. Vor vier Jahren riefen die Gemeinden Glarus und Muotathal eine Arbeitsgruppe ins Leben, um den Raum diesund jenseits des Pragelpasses gemeinsam weiterzuentwickeln. «Im Austausch mit den Leistungsträgern der Region zeigte sich schnell: man will näher zusammenrücken, einander besser kennenlernen, gemeinsam das Pragelgebiet weiterentwickeln», sagt Katrin Egger, zuständig für die Innenstadt-Entwicklung der Gemeinde Glarus. An einer ersten Pragelkonferenz im Juni 2019 wurde eine Charta aufgelegt. Sie ist das Bekenntnis aller Unterzeichnenden, die Besonderheiten des Pragelgebietes gemeinsam nach aussen zu tragen und gemeinsam zur Wertschöpfungssteigerung beizutragen. Nun wurde an der Versammlung vom 14. November die IG Pragel gegründet und die Charta unterzeichnet. Auch wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, welche sich dem gemeinsamen Auftritt, Aktivitäten und Produkten des Pragelraums annehmen. Eine Busverbindung in den Sommermonaten über den Pragel sei «wünschenswert, aber nicht prioritär», sagt Theo Pfyl, Co-Präsident der IG Pragel. Dazu brauche es erst ein überzeugendes Angebot und eine solide Finanzierung. «Wir wollen mit ‹kleinen Brötchen› beginnen und vor allem das sensible Gebiet qualitativ und nachhaltig entwickeln.» ● pd. 1991 fand im Glarnerland ein reformierter Kirchentag statt. 30 Jahre später wird ein analoges Fest der Begegnung in ökumenischem Geist durchgeführt. Arbeitszone Grosser Zaun, Netstal Teilstück verkauft Die Gemeinde Glarus verkauft die noch unüberbaute Grundfläche (Teilstück der Parzelle 1733, rund 3700 m 2 ) zwischen der Service 7000 AG und der STM AG in der Arbeitszone Grosser Zaun, Netstal, zu einem Preis von rund 850 000 Franken. Sie schliesst damit eine Lücke in der Entwicklung dieses Gewerbegebietes und leistet einen Beitrag zur Arbeitsplatzentwicklung in der Gemeinde. Mit Martin Reithebuch (Unternehmensleiter Service 7000 AG, Alleininhaber der Störi Licht AG und Aktionär der Walhalla AG) ist ein Käufer gefunden, welcher bereits seit Jahrzehnten im Ortsteil Netstal mit diversen Firmen ansässig ist. Sollen sich diese in der Gemeinde Glarus im selben Tempo weiterentwickeln können wie in den letzten zehn Jahren, ist Raum vonnöten. Diesen hat Reithebuch nun in Form eines Teilstücks der Parzelle 1733 – direkt neben dem Hauptsitz der Service 7000 AG – erworben. «Der geplante Neubau ermöglicht», so Reithebuch, «die Schaffung von bis zu 100 neuen Arbeitsplätzen während der nächsten fünf bis zehn Jahre.» Neben der Aufstockung des bestehenden Gebäudes soll unter anderem die Firma Störi Licht AG im geplanten Neubau ihren Firmensitz erhalten. Mit der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung zum Verkauf des Grundstückes konnte eine von langer Hand geplante Handänderung abgeschlossen werden. So hat der Gemeinderat anlässlich seiner Sitzungen vom 25. April 2019 und vom 15. August 2019 über dieses Geschäft beraten und dem Verkauf zu einem Preis von rund 850 000 Franken zugestimmt. ● Advents-Markt Ennenda Beinahe vom Winde verweht Am Samstag, 23. November, hatte Initiant Kaspar Reust von der Ennendaner Auto Nart AG alle Hände voll zu tun. Der über 100 km/h starke Föhnsturm, der durch das Glarnerland wirbelte, drohte auch seine zahlreichen Marktstände entlang der Fabrikstrasse in Ennenda wegzublasen. Das OK des ökumenischen Kirchentags 2021: (von links) Martin Laupper, Cornelia Deuber, Dekan Harald Eichhorn, Alessia Chiarello, Sandra Felber (Sekretariat), Ruth Scherrer und Pfarrer Ulrich Knoepfel. Es fehlt Martin Leutenegger. (Foto: Madeleine Kuhn-Baer) Sowohl die reformierte als auch die katholische Landeskirche unterstützen den Grossanlass «kk 21» mit je 75 000 Franken. «So können wir vom 11. bis 13. Juni 2021 wunderbare drei Tage gemeinsam erleben. Wir sind sehr glücklich», sagte OK-Präsident Martin Laupper vergangene Woche vor den Medien. Der kantonale Kirchentag soll unter dem Motto «Mitänand bewegä – Salz der Erde und Licht der Welt» ein grosses Fest für die Bevölkerung werden, an dem möglichst viele selber aktiv einen Beitrag leisten können. Themenfelder sind Kunst, Musik, Tradition, Weltoffen, Bildung sowie Spiel, Spass und Sport. In die Zukunft wirken Der Freitag steht unter dem Titel «Bi de Lüüt im Dorf». Am Abend werden sämtliche Kirchenglocken des Kantons den Kirchentag 2021 einläuten. In jeder Kirchgemeinde oder in jedem Gotteshaus findet eine Veranstaltung statt. Die Nacht wird dann als tiefes spirituelles Gefäss genutzt. «Mitänand i dr Stadt» heisst es am Samstag. In Glarus wird es aus allen Themenfeldern Anlässe geben. Um 17.00 Uhr trifft man sich in der Stadtkirche zu einem grossen, gemeinsamen Singen. Anschliessend sind alle zu einem «Food-Save-Bankett» eingeladen: An einer langen Tafel wird ein Team aus den «Abfällen» aller Lebensmittelgeschäfte des Kantons ein Dreigangmenü zaubern. Geist - licher Höhepunkt ist der ökumenische Festgottesdienst am Sonntag, 11.00 Uhr, in der Stadtkirche oder auf dem Landsgemeindeplatz. Dabei sollen aus allen Gemeinden ein Kilo Salz und ein Fridolinsstab zu Fuss nach Glarus gebracht und im Gottesdienst vereint werden. Abgeschlossen wird der Kirchentag mit dem grossen Schlussläuten im ganzen Kanton. «Er soll nachhaltig sein und in die Zukunft wirken», sagte Martin Laupper in Glarus. ● mb. Das Eis-Seepferdchen: unbeeindruckt vom starken Föhn. Mit vereinten Kräften und zahllosen zusätzlichen Befestigungen konnte aber die ruhige Durchführung des Adventsmarktes Ennenda sichergestellt werden, auch wenn zahlreiche Zelte des Föhnsturms wegen geschlossen bleiben mussten. Vor allem am Sonntag ging dem Föhn dann doch die Puste aus, und einem ruhigen Adventsmarkt stand am zweiten Durchführungstag des beliebten Anlasses nichts mehr im Weg. (Foto: wie) Wie in den Vorjahren fand neben zahlreichen Attraktionen und Marktständen das musikalische Angebot der Organisatoren Daniel Jenny & Co. sowie der Auto Nart AG grossen Zuspruch. Das Duo Classico, die Turmbläser, das Jazztrio David Kobelt, die Glarner Landstriicher, das Quartett Long Couleur sowie Michael Alster sorgten das ganze Wochenende über für verschiedene musikalische Höhepunkte. ● wie

Donnerstag, 28. November 2019 | Seite 17 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 10. Dezember, 11.00 Uhr bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 21 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 2. Dezember, Glarner Schafzuchtverein: Schlachtschafmarkt Dienstag, 10. Dezember, 08.00 Uhr Areal Eternit in Niederurnen Anmeldungen nimmt Marktleiter Jakob Schumacher, Bahnhofstrasse 2, 8777 Betschwanden, Telefon 079 11.00 Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus - lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere deshalb bitte frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 21. Januar 2020. ● 690 62 07 oder 055 643 3716, ent - gegen. Anmeldeschluss: Sonntag, 1. Dezember, 20.00 Uhr. ● Landfrauen Linthal-Rüti Weihnachtsmarkt Linthal Wir laden herzlich zum Weihnachtsmarkt ein. Freitag, 29. November, im Areal der Linthkraftstiftung 3. Stock. Marktbetrieb von 14.00 bis 21.00 Uhr, 14.00 Uhr Gesang Primarschule Lin thal, ab 17.30 Uhr Glühwein und Ständli mit dem Männerchor Linthal, anschliessend musikalische Unterhaltung mit dem «Echo vom Schilt». Es freuen sich Landfrauen Linthal- Rüti mit Aussteller ● eing. Informationsabend Junglandwirte HAFL-Studie vorgestellt Kürzlich trafen sich die Junglandwirte Graubünden/Glarus in der Bündner Arena in Cazis zu einem Informationsabend. Nationalrat Marcel Dettling und Fabian Gmür, Absolvent HAFL, zeigten ihnen den Inhalt und die Auswirkungen der Trinkwasserinitiative (TWI) auf die Landwirtschaft auf. In einem kurzen Rückblick erinnerte Nationalrat Dettling an verschiedene Herausforderungen, welche die Landwirtschaft bereits jetzt beschäftigen. Auch kommende Initiativen werden die Landwirtschaft betreffen und herausfordern. Bereits auf dem Tisch liegt die Trinkwasserinitiative (TWI), folgen wird die Initiative gegen Massentierhaltung und eine Initiative gegen synthetische Pestizide in der Landwirtschaft. Fabian Gmür präsentierte den Junglandwirten Graubünden/Glarus die Ergebnisse einer Studie der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL, welche die finanziellen Auswirkungen einer Annahme der TWI auf elf unterschiedlichen Betrieben haben könnte. Im Anschluss an die Referate folgte eine spannende Diskussion; die TWI stiess dabei bei den Junglandwirten Graubünden/ Glarus auf Ablehnung. Vielen Dank an Nationalrat Marcel Dettling und Fabian Gmür für den informativen Abend. ● Karin Zweifel INSERATEANNAHME Volg-Weine im «Weinseller 2020»: Mit Bestnoten Zum 22. Mal hat Weinautorin Chandra Kurt im «Weinseller 2020» die Weine von Schweizer Detaillisten bewertet. Die Volg-Weine schneiden erneut mit einem Spitzenergebnis ab. Zwei Topweine aus dem Volg-Sortiment: Der VOLGAZ Vin Mousseux ist der im «Weinseller 2020» am höchsten bewertete Schaumwein. Er erhält wie der Amarone della Valpolicella Zeni 18,25 Punkte. (Foto: zvg) Der jährlich publizierte «Weinseller» von Chandra Kurt ist eine prakti - sche Einkaufshilfe mit Höhepunkten aus den Regalen der Schweizer Detaillisten. Die 63 degustierten Weine und Schaumweine aus dem Volg-Sortiment erzielten einen Topdurchschnitt von 16,92 Punkten. Total wurden drei Produkte mit 18 und mehr Punkten bewertet, zwei davon stammen aus dem Volg- Sortiment. Wie der Amarone della Valpolicella Zeni erhielt auch der VOLGAZ. Vin Mousseux 18,25 Punkte und ist somit der am höchsten bewertete Schaumwein im «Wein- seller 2020»! 35 der 63 degustierten Volg-Weine schneiden mit 17 und mehr Punkten ab. Vergibt Chandra Kurt mindestens 17 Punkte, handelt es sich für sie um einen «empfehlenswerten Wein, mit dem man seine Freunde beeindrucken kann». Solche qualitativ herausragenden Weine sollen Volg-Kunden auf den ersten Blick erkennen: Sie werden mit der «Weinseller Medaille d’Or» ausgezeichnet. Das Label wird in Zukunft teils auch direkt auf der Flasche angebracht. ● pd.

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